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Sanierung notwendig - Millionen für den Küchwaldpark

Stadtrat Rahmenkonzeption für Zukunft des Naherholungsgebiets liegt vor

Jährlich 1,5 Millionen Besucher im Küchwaldpark, 60.000 im Botanischen Garten und 140.000 bei der Parkeisenbahn - das Areal links und rechts von der Leipziger Straße ist ein Naherholungsgebiet zum Entspannen und Erleben. Den Küchwaldpark "im Einklang denkmalpflegerischer und naturschutzrelevanter Forderungen zu entwickeln" und den Botanischen Garten zu erhalten und zu pflegen sind die Ziele einer Rahmenkonzeption, die am kommenden Mittwoch den Stadträten zum Beschluss vorliegt. "Für die Aufstellung des neuen Haushaltsplans 2019/2020 und die kommenden Haushaltspläne müssen Prioritäten gesetzt und Entscheidungen getroffen werden", heißt es darin.

Sanierungen sind dringend nötig

Die konzeptionelle Erarbeitung betrifft vor allem das Beleuchtungs- und das Beschilderungskonzept. Der Sanierungsstau im gesamten Park sei "erheblich". Insgesamt 1,66 Millionen Euro sollen deshalb unter anderem in Parkausstattung wie Bänke, Beleuchtung, Abfallbehälter, Beschilderung, die Wiederherstellung von Wegen und Brücken und den Neubau eines großen Spielplatzes fließen.

Im Botanischen Garten sollen 460.000 Euro investiert werden - in neue Arbeitskräfte in Form von Sozialpädagogen und Gärtner sowie eine Reihe von baulichen Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Aquarienhaus, die Erneuerung des Dachbelages auf dem Hauptgebäude, die Reparatur des Tropenhauses und eine Ergänzung beider Spielplätze. Auch im Tennisclub, am Kosmonautenzentrum, auf der Küchwaldbühne, im Schullandheim und bei der Parkeisenbahn soll das Konzept greifen.



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