Sanierungsfall CFC: Sie wollen es reißen

Fußball Neuer Vorstand am Donnerstag vorgestellt

Offizielle Vorstellung des Interimsvorstandes des CFC, bestehend aus Stefan Bohne, Dr. Mathias Hänel und Herbert Marquard. Stefan Bohne (v.l.), Uwe Bauch, Nicole Oeser, Dr. Mathias Hänel, Herbert Marquard. Foto:Haertelpress

Herbert Marquard, der als kaufmännischer Geschäftsführer beim Energieversorger Eins tätig ist und dem dreiköpfigen Vorstand ebenso angehört, wie der Pirnaer Unternehmer Stefan Bohne sowie der bisherige Vorstandschef Mathias Hänel, sie alle sprachen von einer weiterhin wirtschaftlich angespannten Situation beim CFC.

Der Club müsse weiter saniert werden, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Er mahnte insbesondere Etat-Treue an. "Zum Beispiel ist das aktuelle Spieler-Budget um 400.000 Euro überzogen", sagte Marquard. Er gab zudem bekannt, dass der Energieversorger die Betriebsführung und das Controlling beim CFC übernommen hat. "Ich möchte betonen, dass wir als Unternehmen keine feindliche Übernahme des CFC getätigt haben. Wir wollen vielmehr helfen und den Club wieder verlassen, wenn er finanziell wieder einen sicheren Hafen angelaufen hat", sagte Marquard.

"Wir wissen, dass wir derzeit viele wirtschaftliche Dinge in Ordnung bringen müssen. Wir haben in dieser Saison sicherlich sehr große Chancen, in die 2. Liga aufzusteigen. Aber um das auch zu packen, brauchen wir jetzt im Verein dringend Ruhe", appellierte Hänel an das Umfeld.