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Schock: 1,50 Meter große Königspython in Helbersorfer Gebüsch gefunden

Polizei Würgeschlange hat Montagabend für Aufregung gesorgt

Ein Notruf der besonderen Art ging am Montagabend gegen 21.20 Uhr in der Rettungsleitstelle Chemnitz ein. Ein Mann gab an, im Ortsteil Helbersdorf, genauer in der Marschnerstraße, eine größere Schlange gesichtet zu haben, welche normalerweise aufgrund ihrer tigerartigen Zeichnung nicht in der heimischen Fauna vorkommt.

Die Polizei machte sich sicherheitshalber vor Ort selbst ein Bild und stellte tatsächlich in einem Gebüsch eine 1,50 Meter große Königspython fest. Wie die Polizei mitteilte, "umstellten" die Beamten das Reptil, um eine Flucht unmöglich zu machen, bis ein Mitarbeiter des Chemnitzer Tierheims die Python übernahm. Ob sie ausgesetzt worden war oder ihrem Besitzer entwichen ist, bleibt vorerst das Geheimnis des Kriechtieres. Wer Hinweise zum Besitz der Schlange geben kann, kann sich bei der Polizei Chemnitz melden.

Keine Gefahr für den Menschen?

Königspythons gelten zwar als ungiftige Reptilien, gehören jedoch auch zu den Würgeschlangen. In der Natur kommt sie vor allem in West- und Zentralafrika und dem Sudan vor. Sie kann sich gut anpassen und kann deshalb im Regenwald als auch der Savanne überleben.

Menschen halten diese Schlange gern im Terrarium, da sie eine schöne Färbung besitzt und aufgrund ihrer Größe sehr billig zu erstehen ist. Sie ernährt sich vor allem von kleinen Säugetieren und Vögeln. Für den Menschen stellt sie keine lebensbedrohliche Gefahr dar.



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