Schockanruf-Welle in Chemnitz: Betrüger fordern hohe Kautionen

Gestern Nachmittag wurden in Chemnitz zahlreiche Schockanrufe registriert. Unbekannte forderten teils hohe Kautionen, zu Geldübergaben kam es nicht; die Polizei gibt klare Verhaltenstipps.

Chemnitz

Gestern Nachmittag zwischen 13 und 18 Uhr kam es in Chemnitz im Bereich der Polizeidirektion zu zahlreichen sogenannten Schockanrufen. In den meisten Fällen erfolgten die Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer. Allen Betroffenen wurde suggeriert, ein naher Angehöriger habe einen Unfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei.

Vorgehensweise der Anrufer im Detail

Der weitere Gesprächsverlauf variierte je nach Reaktion der Angerufenen: teils führte ein angeblicher Polizeibeamter das Telefonat fort, in einem Fall wurde sogar ein persönliches Gespräch mit der Staatsanwaltschaft beziehungsweise dem Haftrichter vereinbart. Wenn es der Gesprächsverlauf zuließ, forderten die Täter Kautionen im hohen fünfstelligen Bereich. Zum Glück kam es in keinem Fall zu einer Geldübergabe, weil die Angerufenen Rückfragen zu ihren Angehörigen stellten oder die Masche sofort erkannten; in solchen Fällen beendeten die Betrüger die Anrufe rasch.

Polizei rät zu klarem Vorgehen

Um sich zu schützen, rät die Polizei: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten. Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie einfach auf. Kontaktieren Sie Ihre Angehörigen über bekannte Nummern, um den Sachverhalt zu klären. Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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