Schulmuseum Ebersdorf: In die Historie abtauchen

Geschichte Stiftskirche und Schulmuseum in Eberdsorf sind einen Besuch wert

Im Norden von Chemnitz liegt der Stadtteil Ebersdorf. Neben gastronomischen Einrichtungen und der Grundschule im Grünen ist der Ort zum Beispiel für seine historisch wertvolle Stiftskirche bekannt. Sie zählt zu den Kleinoden mitteldeutscher Sakralarchitektur. Fast 600 Jahre symbolisiert die Stiftskirche die Lebensmitte der Einwohner.

Offen ist sie immer sonntags zur Gottesdienstzeit. Am 2. November wird dort zudem eine musikalische Vesper für Oboe und Orgel mit Daniela Endmann aus Stuttgart und Wolfgang Schubert aus Chemnitz veranstaltet. Am 9. November findet ab 15.30 Uhr der letzte Familiennachmittag im Pfarrhaus statt.

Der Vorfahren auf der Spur

Bekannt ist Ebersdorf auch für sein Schulmuseum. In einer Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen bekommen Besucher dort, im ehemaligen Ebersdorfer Rathaus, Wissenswertes und Lehrreiches aus der Schulzeit der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern präsentiert. Das Museum verfügt über einen Ausstellungsraum zu historischen technischen Unterrichtsmitteln, im Nachbarraum werden die einzelnen Unterrichtsfächer mit ihren Materialien und Ergebnissen vorgestellt.

"Ein Zimmer ist der Ebersdorfer Schulhistorie vorbehalten. In einem historischen Klassenzimmer erlebt man den Unterricht der Vergangenheit, übt sich auf Schiefertafeln in der altdeutschen Schrift, staunt über Musikunterricht mit einem Harmonium anstelle eines CD-Players", informiert das Museum.

Schulklassen besuchen das Museum regelmäßig, um etwas über Schule vor 100 Jahren zu erfahren. Geöffnet hat das Ebersdorfer Schulmuseum Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie Samstag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.