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Schulqualität top, Digitalisierung ausbaufähig - Das sagt der Bildungsmonitor 2018 über Sachsen

studie Sachsens Bildungssystem ist das beste im Ländervergleich

Zum dreizehnten Mal in Folge ist Sachsen auf Platz 1 der 16 Bundesländer und hat sich im Vergleich zu den Vorjahren sogar leicht verbessert. Das geht aus dem aktuellen Bildungsmonitor 2018 hervor. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bewertet anhand von zwölf Handlungsfeldern und 93 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer. Sachsen schneidet in den meisten der zwölf untersuchten Handlungsfelder sehr gut ab.

"Digitalpakt endlich Realität werden lassen"

Besondere Stärken weist der Freistaat bei der Förderinfrastruktur, der Schulqualität und der Vermeidung von Bildungsarmut auf. In diesen Handlungsfeldern belegt Sachsen jeweils den ersten Platz. Schwächen zeigen sich dagegen bei dem erstmals erfassten Bereich Digitalisierung. Verbesserungsbedarf gibt es laut Bildungsmonitor bei der IT-Ausstattung an Schulen, den Medienkompetenzen der Lehrkräfte und der Nutzung digitaler Medien. Kritisiert wird auch die unausgewogene Altersstruktur der Lehrer. Kultusminister Christian Piwarz meint dennoch: "Dieser erneute Erfolg wäre ohne die sehr gute Arbeit der Lehrerinnen und Lehrern nicht denkbar gewesen. Aber die aufgezeigten Schwächen im Bereich Digitalisierung sind berechtigt. Da müssen wir besser werden."

Sachsen sei in der Medienbildung zwar konzeptionell gut vorbereitet. Defizite gebe es jedoch in der digitalen Infrastruktur, so Piwarz. "Umso wichtiger ist es, dass der Bund den Digitalpakt endlich Realität werden lässt und eine zielführende, schlanke und unkomplizierte Förderstruktur aufsetzt. Wir brauchen einen digitalen Schub an Sachsens Schulen", so der Kultusminister.



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