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Schwerer LKW-Unfall auf der A4 bei Chemnitz

Polizei 25 Kubikmeter Molkekonzentrat laufen aus

Dichter Schneefall hat am Sonntagvormittag für einen schweren LKW-Unfall auf der A4 bei Chemnitz gesorgt. Der Fahrer eines Mercedes Actros war auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Laut ersten Informationen kam der Sattel-Auflieger wegen unangepasster Geschwindigkeit zwischen den Anschlussstellen Chemnitz Ost und Chemnitz Glösa ins Schlingern und stürzte um. Der LKW-Fahrer konnte verhindern, dass sein Fahrzeug mit umstürzte.

Kurzfristige Vollsperrung der A4 war notwendig

Die Autobahn musste kurzfristig komplett gesperrt werden. Anschließend wurde eine Fahrspur für den Verkehr wieder freigegeben. Bei dem Unfall hatte der Silo-Auflieger leckgeschlagen. Der Auflieger, der mit 25 Kubikmeter Molke-Konzentrat beladen war, musste von der Feuerwehr abgedichtet werden. Hier kamen die Kameraden von der Feuerwehr Oberlichtenau zum Einsatz. Mit hydraulischem Rettungsgerät schlossen sie die abgerissenen Aluminiumleitungen. Im Einsatz waren hier 12 Kameraden. Verkehrsteilnehmer müssen hier in den nächsten Stunden mit weiteren Behinderungen rechnen. Ob die Autobahn bei der Bergung des Aufliegers noch einmal gesperrt werden muss ist noch unklar. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Gaffer und Fotografierende wurden von der Polizei abgestraft.

Update der Polizeidirektion Chemnitz Montag, 25. Januar, 14 Uhr:

Auf Höhe der Anschlussstelle Chemnitz-Glösa geriet am Sonntag ein Sattelzug Mercedes (Milchtanker) aus bisher unbekannter Ursache auf der Richtungsfahrbahn Eisenach ins Schleudern und kippte um. Dabei stand die Zugmaschine entgegengesetzt der Fahrtrichtung im linken Fahrstreifen, der Auflieger lag quer über den mittleren und rechten Fahrstreifen sowie der Standspur. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 49.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn war für etwa 30 Minuten voll gesperrt. Nachdem die Zugmaschine beräumt war, konnte der Fahrverkehr im linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Gegen 16.00 Uhr war die Unfallstelle komplett beräumt und die Richtungsfahrbahn wieder frei befahrbar.

Während der Unfallaufnahme wurden vier Ordnungswidrigkeitsanzeigen im Bußgeldbereich aufgenommen, da vier Fahrzeugführer an der Unfallstelle vorbeifuhren und dabei mit dem Handy Bildaufnahmen von der Unfallstelle machten. Laut Bußgeldkatalog müssen die Fahrzeugführer mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister rechnen.



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