Seit 1980 über Asphalt, Wald- und Feldwege

Adelsberglauf 150 Höhenmeter sind zu bewältigen

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Auch im letzten Jahr ging es beim Adelsberglauf flott zur Sache. Foto: Andreas Seidel

Der diesjährige Chemnitzer Laufcup beinhaltet 16 Wertungsläufe. Die Hälfte davon ist bereits absolviert. Der Adelsberglauf als neunte Veranstaltung der Reihe steigt am Samstagnachmittag. Seit 1980 wird dieser traditionelle Lauf durchgeführt, so dass es in diesem Jahr die 38. Auflage gibt. Ab 15.30 Uhr starten die Kinder und Jugendlichen auf dem Sportplatz an der Cervantesstraße. Um 17 Uhr sind dann die Erwachsenen an der Reihe. Die können je nach Konstitution fünf, zehn oder 20 Kilometer in Angriff nehmen.

"Die Strecke ist ob seines Profils sehr anspruchsvoll", weiß Wolfgang Fischer, Vorsitzender der ausrichtenden SG Adelsberg. Es geht über Asphalt, aber auch zahlreiche Wald- und Feldwege. Auf der langen Distanz über Schösserholz, Kleinolbersdorf, Sternmühlental und Adelsbergturm zurück zum Sportplatz sind 150 Höhenmeter zu überwinden. Die mittlere Strecke führt über Schösserholz, Adelsbergturm und Breitenlehn zurück zum Start und Ziel Bereich.

"Viele Sportler aus der Region sind bei uns Stammgäste", meint Fischer, der auch auf die Wintersportler aus dem Erzgebirge verweist, die die Veranstaltung gerne zum Sommertraining nutzen. Das beweist auch ein Blick auf die Siegerlisten des vergangenen Jahres. Hier setzten sich bei den Männern Vincent Walter (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal, 20 Kilometer) und Jacob Vogt (SG Holzhau, 10 Kilometer) durch. Bei den Frauen waren Ute Blumtritt (LV Limbach 2000) und Julia Belger (Oberwiesenthal) nicht zu bezwingen. Auch an die Nordic Walker ist gedacht. Die können sich auf der zehn Kilometer Strecke versuchen.