Seit Jahrzehnten dem Sport verschrieben

WürdigunG Heinz Kühn und Dietmar Hunger trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Diese Woche durften sich zwei verdiente Sportfunktionäre in das Goldene Buch der Stadt eintragen - diesmal nicht im Rathaus, sondern im Stadion an der Gellertstraße, wo sie nach einer Führung durch die Sportstätte damit überrascht wurden.

Engagement seit acht Jahrzehnten

Die Spielvereinigung Blau-Weiß Chemnitz 02 e. V. hatte Heinz Kühn für den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz vorgeschlagen. Die Vorstandsvorsitzende Kerstin Voitel unterstreicht, dass sich Heinz Kühn, der im Dezember 93 Jahre alt wird, seit acht Jahrzehnten dem Sport und seinem Verein verbunden fühle. Er war 1950 Gründungsmitglied des Betriebssportvereins Turbine Chemnitz und begleitete mehr als 60 Jahre als Abteilungsleiter Fußball die Geschicke des Vereins. Unzählige Kinder und Jugendliche erlernten durch ihn nicht nur den Umgang mit dem Ball, sondern allem voran ein sportliches Miteinander, das Streben nach einem gemeinsamen Ziel, zu dem auch Niederlagen gehören. Heinz Kühn genießt großes Ansehen im Fußball und ist für die Spielvereinigung Blau-Weiß Chemnitz 02 e.V. - 2002 hervorgegangen aus der BSV Turbine 1950 und Union 1977 - ein wichtiger Pfeiler.

Dienstältester Bezirkssportleiter

Den Vorschlag für Dietmar Hunger unterbreitete dessen Verein, der ESV Lokomotive Chemnitz. Durch langjähriges Sportengagement habe sich Dietmar Hunger besonders verdient für seinen Verein und die Stadt gemacht. Seit 1975 ist er Mitglied im Eisenbahner-Sportverein Lokomotive Chemnitz e.V., dem Rechtsnachfolger der BSG Lok Karl-Marx-Stadt. Nach seiner aktiven Zeit als Fußballer übernahm er ehrenamtliche Funktionen im Vereinssport. "Seit 1984 war er Mitglied im Vorstand der BSG Lokomotive Karl-Marx-Stadt, zeichnete sich dort für die Finanzen verantwortlich. Seit 1996 ist Hunger Präsident des ESV Lokomotive Chemnitz", schrieb der vorschlagende Verein an die Stadt. 26 Jahre ist Dietmar Hunger bereits Bezirkssportleiter Sachsen mit seinen über 14 Vereinen im Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine und damit der dienstälteste Bezirkssportleiter im Verband.