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Seit zehn Jahren bekannt und nichts geändert: Turnhallenengpässe im Chemnitzer Westen

Kritik Fehlende Sporthallen behindern Schul- und Vereinssport

Die derzeitige Situation für den Schul- und Vereinssport im Chemnitzer Westen ist prekär. Darauf haben mehrere Sportvereine in einem Brief an alle Fraktionen und die Stadtverwaltung hingewiesen. Die fehlenden Turnhallenkapazitäten würden sich zunehmend negativ auf deren Arbeit und die Entwicklung der Sportvereine auswirken.

Vorschlag lag bereits vor

Dabei hätte es gar nicht soweit kommen müssen, denn die betroffenen Ortschaftsräte und die damalige Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP hatten bei den Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt 2019/2020 versucht, durch einen entsprechenden Änderungsantrag in Höhe von rund 4 Millionen Euro den Bau einer Zweifelderturnhalle in Grüna auf den Weg zu bringen. Der Antrag fand jedoch keine Mehrheit. "Es wäre in den Haushaltsverhandlungen sinnvoll gewesen, die Prioritäten anders zu setzen. Unser Vorschlag hätte einen spürbaren und sichtbaren Nutzen nach sich gezogen", sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Tino Fritzsche.

Standortprüfung für neue Zweifelderhalle

Stadträtin Solveig Kempe ergänzt: "Den Wunsch nach einer neuen Zweifelderturnhalle im Chemnitzer Westen gibt es seit über zehn Jahren. Wir werden uns dafür einsetzen, dass im neuen Haushalt dieses Bauvorhaben fest verankert ist. Die Verwaltung sollte jetzt bereits prüfen, welcher Standort für die Turnhalle am geeignetsten wäre. Bei der Abstimmung sollten Schulen und Vereine in die Gespräche einbezogen werden. Bis zur Erstellung des neuen Haushaltes ist es notwendig, dass die Planung einen arbeitsfähigen Stand erreicht haben."



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