Selbstgemachtes auf dem Basar

Advent Waldorfschule öffnet am Samstag ihre Türen

Am Samstag findet der alljährliche Adventsbasar in der Waldorfschule Chemnitz statt. Aus einer Elterninitiative Anfang der neunziger Jahre entstand die Idee des bunten Marktes, der bis heute großes Interesse erfährt. "Es ist ein Highlight für unsere Schüler, die Eltern und auch die Lehrer", sagt Geschäftsführer Christian Wolf. Das ganze Jahr über gebe es einmal wöchentlich Treffen, bei denen sich die Engagierten zusammensetzten und Gebasteltes für den Basar fertigten. Der Erlös aus dem Verkauften gehe laut Wolf zum Teil an die Waldorfschule selbst, zum Teil aber auch an ein gemeinnütziges Projekt in Afrika. "Hier in Chemnitz wollen wir von dem Geld im nächsten Jahr den Schulhof gestalten, mit neuen Spielgeräten", so der Geschäftsführer.

Am Samstag wird den Besuchern von 12 bis 19 Uhr allerhand geboten auf dem Gelände der Sandstraße 102. Unter anderem soll es in der Turnhalle einen Marktplatz mit liebevoll gefertigten Handarbeiten von Schülern, Eltern und Chemnitzer Kunsthandwerkern geben. Im Hort wartet ein Kinderladen auf die kleinen Gäste bis Klasse 4. Die Werkstatt der Waldorfschule bietet Selbstproduziertes von Schülern und Lehrern aus Holz sowie ein Ateliercafé mit Livemusik und Kostbarkeiten aus dem Schulgarten. Von 16 bis 18 Uhr ist auch die Schmiede geöffnet, in der man Kupferarbeiten aus der Metallwerkstatt erwerben kann. Der Kindergarten Morgensonne führt außerdem Puppenspiele in der Gruppe "Hollerblüte" auf.