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Sexuelle Belästigung im Zug: Bundespolizei ermittelt

Blaulicht Junge Frau sucht Hilfe bei Zugpersonal

Das Bundespolizeirevier Chemnitz Hauptbahnhof wurde am 27. Januar gegen 16.15 Uhr durch einen Zugbegleiter informiert, dass es im Regionalexpress 74180 von Leipzig nach Chemnitz zu einer sexuellen Belästigung einer jungen Frau gekommen ist. Die 20-jährige Frau befand sich auf der Fahrt von Leipzig nach Chemnitz. Beim Zustieg in den Regionalexpress setzte sie sich in ein Zugabteil, welches bereits durch eine männliche Person genutzt wurde. Im Verlauf der Zugfahrt versuchte der Mann wiederholt die 20-jährige in ein Gespräch zu verwickeln, worauf diese ihm unmissverständlich zu verstehen gab, dass sie keine Unterhaltung wünscht.

Kurz vor Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Chemnitz beabsichtigte die junge Frau das Zugabteil zu verlassen, wobei die männliche Person diese daraufhin mehrfach im Bereich der Beine berührte und wiederholt über ihre Haare strich. Die 20-jährige konnte das Zugabteil verlassen, nachdem sie beherzt gegen einen Arm des Mannes schlug. Im Anschluss wandte sie sich hilfesuchend an das Zugbegleitpersonal, welche umgehend die Bundespolizei am Hauptbahnhof Chemnitz informierte.

Nach Ankunft des Zuges wurde der Tatverdächtige 32-jährige irakische Staatsangehörige auf die Dienststelle verbracht. Die Geschädigte junge Frau wurde ebenfalls zu Klärung der Tatumstände in die Diensträume am Hauptbahnhof gebeten. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.