"Sicherheit braucht Polizei"

Inneres Stellenausstattung erneut unter der Lupe

Eine Expertengruppe soll bis Ende 2019 erneut die für Sachsen notwendige Gesamtzahl von Polizisten ermitteln. Das siebenköpfige Team aus Wissenschaftlern, Polizisten und einem Personalvertreter wird sich auf einen Bericht im Jahr 2015 stützen und an aktuelle Entwicklungen anknüpfen. Die Kommission hatte vor vier Jahren empfohlen, die Zahl der Polizisten in Sachsen zunächst um eintausend zu erhöhen.

Gibt es genug Polizei für uns?

"Wir wollen Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Dafür brauchen wir ausreichend Polizei. Die jetzige Untersuchung soll zeigen, ob das bereits beschlossene Plus von eintausend Stellen langfristig noch zeitgemäß und damit ausreichend ist", unterstreicht Innenminister Roland Wöller die Bedeutung. Inzwischen haben sich neben einer veränderten polizeilichen Auftragslage auch neue gesetzliche Verpflichtungen sowie organisatorische Anpassungsbedarfe bei der Polizei ergeben.

 

Inwiefern daraus auch eine weitere Erhöhung der Gesamtstellenzahl resultieren muss, soll die neue Expertengruppe nun ermitteln. Die erneute Betrachtung des Personalbedarfs bei der Polizei sei Teil des vom Kabinett verabschiedeten Zukunftspaktes Sachsen. Ziel ist es, die Ergebnisse des Abschlussberichts der Fachkommission zur Evaluierung der Polizei des Freistaates Sachsen auf ihre Aktualität hin zu untersuchen und fortzuschreiben.