Sie reisen zum Debattieren nach New York

Politik Studierende aus Chemnitz nehmen im März an UNO-Simulation teil

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Die Studierenden vertreten als Nachwuchs-Diplomaten die Demokratische Republik Kongo. Foto: TU Chemnitz

Die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit gehören zu den wichtigsten Aufgaben, die sich die Vereinten Nationen (UNO) auf die Fahne geschrieben haben. Eine Mammutaufgabe angesichts der Krisenherde, die es aktuell auf der Welt zu bewältigen gilt.

Was es bedeutet, auf Missstände in der Welt aufmerksam zu machen und für die globalen Herausforderungen gemeinsam Lösungen zu entwickeln, erfahren ab Mitte März auch 15 Chemnitzer Studierende. Sie nehmen zusammen mit 5.500 Studenten aus der ganzen Welt an der ältesten, größten und professionellsten Simulation der Vereinten Nationen teil, der National Model United Nations-Konferenz (NMUN) in New York.

Themen von Terror bis Klima

Vom 18. bis 22. März vertreten die Chemnitzer Delegierten aus zehn Studiengängen die Demokratische Republik Kongo. Über ihre Erlebnisse in den USA wird das Chemnitzer Team ab 11. März mit einem Online-Tagebuch und im Instagram-Kanal der TU Chemnitz mit der Heimat verbunden bleiben.

"Während der realitätsnahen Simulation verhandeln die Chemnitzer Delegierten in acht Komitees, die ein breites Themenspektrum umfassen", sagt Jakob Landwehr, Mitarbeiter der Professur für Internationale Politik. Dabei gehe es unter anderem um die Terrorismusbekämpfung, die Cybersicherheit, bessere weltweite Bildungschancen und die Erhaltung von Ökosystemen.

Diskutiert werden beispielsweise auch das Verbot chemischer Waffen, eine neue internationale Drogenstrategie und die Auswirkungen des Klimawandels auf Migrationsbewegungen. "Die Ergebnisse der von den Studierenden erarbeiteten Resolutionen werden übrigens an die UNO weitergeleitet, die in der Vergangenheit Ideen der Studierenden aufgegriffen und auch umgesetzt hat", so Landwehr. Die TU Chemnitz ist übrigens die einzige sächsische Universität, die sich Jahr für Jahr dieser Herausforderung stellt.

Das Online-Tagebuch ist ab dem 10. März einzusehen unter: https://www.tu-chemnitz.de/nmun/tagebuch2018.php.