Sieben auf einen Streich?

Handball HVC-Damen treffen auf SC Hoyerswerda

Sechs Spiele - sechs Siege! Die Frauen der SG HV Chemnitz ziehen in der mitteldeutschen Oberliga bisher unangefochten ihre Kreise, auch wenn es bei der Rödertaler Reserve ein Arbeitssieg (27:24) war. Kurz vor Schluss führten die Gastgeberinnen, die mit fünf U23-Spielerinnen aus der Bundesliga angetreten waren, mit einem Tor. Doch trotz zweier Zweiminutenstrafen legte das Team von Trainer Thomas Sandner einen energischen Schlussspurt hin. Den siebenten Streich wollen die Chemnitzerinnen am morgigen Sonntagnachmittag (Beginn: 16.30 Uhr, Sachsenhalle) gegen den SC Hoyerswerda folgen lassen. Der hat immerhin die Überraschungsmannschaft Zwickau II bezwungen und mit der Spielerin Laura Rosemann (zehn Tore pro Spiel) die treffsicherste Schützin der gesamten Liga in seinen Reihen. "Wir sind gewarnt", denkt Thomas Sandner an das Aufeinandertreffen beider Clubs im Vorjahr zurück, als sich die HVC-Damen auf heimischer Platte mit einem glücklichen Unentschieden zufrieden geben mussten. "Wir wollen aggressiv verteidigen", spricht HVC-Präsident Mario Schmidt die Abwehrstärke seiner Damen an, hat das Team um Kreisläuferin Anja Noack doch mit knapp 18 Gegentoren die mit Abstand beste Verteidigung der Liga. Dies ist nicht nur dem starken Torhüterduo Stephanie Wähner und Sabrina König zu verdanken, sondern der kompletten Mannschaft, die den Gegner stets schon frühzeitig attackiert. Im Angriff fällt neben Rückraumschützin Kathrin Lucka auch Neuzugang Anja Stöhr mit ihrer Torgefährlichkeit auf.