Sieg gegen Viktoria? CFC-Coach sieht sein Team gut vorbereitet

FUSSBALL Himmelblaue empfangen am Samstag Tabellennachbarn

Der Chemnitzer FC empfängt zum Auftakt des Punktspieljahres 2020 am Samstag Viktoria Köln (Anpfiff 14 Uhr). Cheftrainer Patrick Glöckner sieht sein Team nach der gelungenen Vorbereitung für diese Begegnung sowie die bevorstehenden Aufgaben gut vorbereitet. Beide Teams trennen in der Tabelle gerade einmal einen Zähler. Während Chemnitz mit 20 Zählern auf dem 17. Rang, einem Abstiegsplatz liegt, sind die Domstädter (21) als Sechzehnter knapp über dem Strich notiert.

Sarmov und Müller fehlen - kommt Oesterhelweg?

Georgi Sarmov fehlt nach einem Muskelfaseriss, Tobias Müller pausiert nach seiner Leistenoperation. Wer Müller im defensiven Mittelfeld ersetzen wird, wollte Glöckner zur Pressekonferenz am Freitag nicht sagen. Zugleich bekräftige der Chemnitzer Coach, Maximilan Oesterhelweg mit einem Vertrag ausstatten zu wollen. Der 29-Jährige weilte zuletzt mit den Himmelblauen als Testspieler im Trainingslager in der Türkei und hatte einen guten Eindruck hinterlassen. "Er hat insbesondere seine Stärken bei der Ausführung von Standards", sagte Glöckner.

Polster neue Chefin - Insolvenz soll zügig beendet werden

Unterdessen äußerte sich die frisch gekürte Vorstandschefin der Himmelblauen, Romy Polster, zum laufenden Insolvenzverfahren und ihrem neuen Amt: "Es ist sehr schön, dass wir von den Fans Unterstützung bekommen. Sie haben zum Beispiel mittlerweile freiwillig rund 50.000 Euro auf ein spezielles Konto Mitgliedsbeiträge eingezahlt. Das Geld kommt ausschließlich dem Nachwuchsleistungszentrum zu Gute. Es ist sehr gut, dass wir mit den Fans im offenen Austausch stehen. So ist es gelungen, Schritt für Schritt Vertrauen zu schaffen", sagte Romy Polster zu einer Pressekonferenz am Freitag. Sie machte aber auch deutlich, dass auf den Vorstand noch sehr viel Arbeit wartet. "Wir stehen mit dem Insolvenzverwalter in Kontakt und arbeiten weiter daran, aus der Insolvenz geordnet herauszukommen. Das dauert seine Zeit, aber wir wollen die Insolvenz so schnell wie möglich beenden", sagte die Unternehmerin. Eine Hauptaufgabe sei zudem, das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) auf absolut stabile Füße zu stellen. Dazu gehöre es insbesondere, einen neuen Leiter mit entsprechender Qualifikation für das NLZ zu verpflichten.