Siegesserie gerissen: Niners unterliegen Vechta nach Brewer-Abschied

Den Chemnitzern misslingt der Start ins neue Jahr. Gegen Vechta wird ihnen eine schwache Defensivleistung nach der Pause zum Verhängnis.

Chemnitz

Heimspiel-Auftakt und Neujahrsstart in der Messe Chemnitz: Am 4. Januar empfingen die Niners Chemnitz um 15 Uhr den Tabellendreizehnten Rasta Vechta zum ersten Spiel im neuen Jahr.

Knappe Niederlage vor heimischer Kulisse

Die Basketballer der Niners Chemnitz haben den Ausbau ihrer Siegesserie in der Bundesliga verpasst. Nach zuvor drei Siegen in Serie unterlag das Team von Trainer Rodrigo Pastore Rasta Vechta vor heimischer Kulisse mit 90:96 (43:39). Vor 4.751 Zuschauern war Kevin Yebo mit 25 Punkten und 10 Rebounds sowohl der beste Werfer als auch bester Rebounder der Niners, die nun bei 14:14 Punkten stehen. Zudem verbuchte Davis Jr. insgesamt 7 Assists im Spielaufbau.

Sow fehlt krankheitsbedingt

Die Hausherren, die als Tabellenachter in das Duell gingen, mussten dabei kurzfristig auf Amadou Sow verzichten, der krankheitsbedingt fehlte. Trainer Rodrigo Pastore schickte Mushidi, Steinfeld, Minchev, Sibande und Newman als Starting Five auf das Parkett.

Nach Brewer-Wechsel: Hoffen auf das Uguak-Comeback

Die Chemnitzer, die wenige Stunden vor Spielbeginn den Abgang von Flügelspieler Ty Brewer zum russischen Erstligisten Unics Kasan bestätigten, fanden in der Offensive sofort ihren Rhythmus und führten nach vier Minuten mit 14:7. Zum plötzlichen Abschied von Brewer hieß es seitens des Vereins, dass ein finanziell äußerst lukratives Angebot den Ausschlag für den Wechselwunsch des 25-Jährigen gab. Da mit Aher Uguak in Kürze ein wichtiger Rückkehrer nach langer Verletzungspause erwartet wird, erteilte die Geschäftsführung die Freigabe für diese "einmalige Chance".

Vechta dreht nach der Pause auf

Im zweiten Viertel ließ die Trefferquote bei den Gastgebern allerdings nach. Zudem fanden sie kein Mittel gegen Vechtas überragenden Spielmacher Alonzo Verge Jr., der beim Stand von 34:32 (14. Minute) für sein Team bereits 18 Punkte erzielt hatte. Mit einem 15:4-Lauf setzten sich die Gäste nach dem Wechsel auf 54:47 (25.) ab und agierten auch in der Folge offensiv auf hohem Niveau.

Späte Aufholjagd wird nicht belohnt

Die Niners zeigten zwar Moral und kämpften sich noch einmal auf 82:86 (38.) heran, doch in der Schlussphase traf Vechta die besseren Entscheidungen.

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