Smac: Prunkvolle Schätze aus Vietnam

Ausstellung Vernissage findet am Wochenende statt

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Gezeigt werden knapp 400 herausragende archäologische und historische Objekte der vietnamesischen Geschichte. Foto: Michael Chlebusch

Das Museum für Archäologie entführt ab diesem Wochenende in die Kulturgeschichte Vietnams. Bis zum 20. August werden knapp 400 herausragende archäologische und historische Objekte aus der Zeit von 30.000 v.u.Z. bis ins 20. Jahrhundert gezeigt. Darunter sind prunkvolle Zepter aus Stein, Fabelwesen aus Terrakotta und Trommeln aus Bronze zu entdecken.

Auch Exponate historisch bedeutsamer Fundplätze, wie aus der hinduistischen Tempelstadt My Son und dem Kaiserpalast Thang Long in Hanoi, die den Rang von Unesco-Weltkulturerbe-Stätten besitzen, werden präsentiert. Die gezeigten Funde stammen aus archäologischen Ausgrabungen der vergangenen 60 Jahre und werden mehrheitlich erstmals in Europa zur Schau gestellt. Dies gilt insbesondere für das Bootsgrab von Viet Khe, das zu den National Treasures Vietnams zählt.

Ein besonderer Rundgang und chinesische Musik von Beibei Wang

Zu einer öffentliche Sonderführung durch die neue Ausstellung wird am 1. April um 15.30 Uhr eingeladen. Der Rundgang bietet einen Einblick in die 30.000-jährige Kultur des südostasiatischen Landes. Interessierte erfahren dabei alles über die Highlights der Schau sowie kulturelle Aspekte, die noch heute unser Bild von Vietnam prägen.

Passend zur Ausstellung findet am 7. April um 20 Uhr ein besonderes Konzert im Foyer des Smac statt. Beibei Wang, eine virtuose Perkussionistin, deren kometenhafte Karriere sowohl in China als auch auf internationaler Ebene begann, zeigt eine Performances aus traditioneller chinesischer Musik mit klassischen und jazzigen Elementen sowie zeitgenössischer Musik. In diesem Konzert will Beibei Wang ein Programm für Schlaginstrumente solo mitbringen und zusammen mit ensemble01 einen Bogen von der fernöstlichen Musik ihrer Heimat zur westlichen Avantgarde spannen.