Smac zeigt: "Tod und Ritual"

Ausstellung Neue Schau im Chemnitzer Archäologiemuseum wird eröffnet

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Das SMAC in Chemnitz. Foto: bl

Ab dem 16. November ist im Archäologiemuseum Smac eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel "Tod und Ritual" geht es um den Umgang mit dem Tod. "Ausgangspunkt wird hier ein regionales Thema sein: Ein Bestattungsplatz mit über 2.000 Gräbern aus der Oberlausitz", kündigt Jutta Boehme vom Museum an. Die Gräber zeigen demnach die umfangreichen Handlungen der Hinterbliebenen und seien Ausdruck einer aufwändigen Totenfürsorge.

Beispiele aus Archäologie, Ethnologie und Geschichte sollen die Vielfältigkeit im Umgang mit dem Tod darstellen. "Der Fokus liegt dabei auf Ritualen und Vorstellungen, die über große geografische und zeitliche Distanzen und in unterschiedlichen religiösen Zusammenhängen wiederkehren. Die Ausstellung beschäftigt sich zudem mit dem Verhältnis zum Tod in unserer Gesellschaft sowie mit der Zukunft der Bestattungskultur. Ein allgegenwärtiges Thema sozusagen", ergänzt Jutta Boehme.

Zudem erscheint ein Katalog, der neben der Präsentation der Exponate zahlreiche Beiträge ausgewiesener Spezialisten enthält. Die Autoren nähern sich dem Thema "Umgang mit dem Tod" aus verschiedenen kulturhistorischen und sozialwissenschaftlichen Forschungsperspektiven.



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