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Corona-News

So läuft die Terminvergabe am Chemnitzer Impfzentrum

Corona Pro Tag stehen aktuell 78 Impfdosen zur Verfügung

Vor einer Woche haben Sachsens Corona-Impfzentren ihren Betrieb aufgenommen, darunter auch das Impfzentrum Chemnitz an der Wilhelm-Raabe-Straße 6. Wie das vom Freistaat zur Organisation und Durchführung beauftragte Deutsche Rote Kreuz mitteilt, wurden in der ersten Woche zunächst Angehörige prioritär zu impfender Berufsgruppen mittels Gruppenterminen geimpft - darunter Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten und Rettungsdiensten. Zwar konnten vergangene Woche bereits Individualtermine vereinbart werden, diese können jedoch erst seit dieser Woche wahrgenommen werden. Insgesamt 78 Impfdosen sollen pro Tag im Chemnitzer Zentrum verimpft werden. Geöffnet ist das Impfzentrum montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags zudem von 9 bis 17 Uhr.

Terminvergabe online und telefonisch

Impftermine können auf einer speziellen Webseite des Freistaats gebucht werden. Die digitale Vergabe der Impftermine führte allerdings zu Kritik bei Senioren und deren Angehörigen. Die Anwendung sei umständlich und sehr zeitaufwendig. Ein Impftermin sei auch nach einer Registrierung längst nicht sicher. Darüber hinaus verfällt der persönliche Log-In für die Buchung nach 14 Tagen, so dass sich die Betroffenen dann wieder neu registrieren müssen. Um die Anmeldung zu vereinfachen, soll ab sofort auch über die Telefonnummer 0800/0899089 eine Terminvergabe möglich sein. Da für eine Immunisierung mit dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer zwei Impfungen notwendig sind, wird der zweite Termin gleich zusammen mit dem Ersttermin vereinbart.

Zunächst nur Personen der Priorisierungsgruppe 1

Aufgrund der begrenzten Impfdosen können vorerst nur für Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 gebucht werden. In dieser Impfgruppe befinden sich die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen der Über-80-Jährigen, Pflegepersonen in stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten, medizinische Beschäftigte mit hohem Expositionsrisiko (z.B. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und Bereiche mit infektionsrelevanten Tätigkeiten). Zur ersten Impfgruppe zählen auch medizinische Beschäftigte, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln oder betreuen (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin).

Welche Dokumente benötige ich?

Zu dem rund einstündigen Impftermin (inklusive Erholungszeit) sind folgende Dokumente mitzubringen:

-die Terminbestätigung

-der bereits ausgefüllte ärztliche Anamnese-Bogen

-der Bogen zur Impfaufklärung

-das Personaldokument

-die Krankenversicherungskarte

-der Impfausweis (wenn vorhanden, ansonsten gibt es eine Ersatzbescheinigung)

-eventuell wichtige Unterlagen wie zum Beispiel ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste

Seit Impfstart rund 50.000 Coronaschutzimpfungen in Sachsen

Bereits 50.000 Impfungen vergeben

In der ersten Woche ihres Betriebes sind in den 13 Impfzentren Sachsens 10.698 Impfungen gegen COVID19 vergeben worden. Die mobilen Teams des DRK vergaben 16.520 Impfungen an Bewohner und Beschäftigte in Pflegeheimen. Zusammen mit den Impfungen in den Krankenhäusern wurden damit in Sachsen seit dem Impfstart 50.002 Menschen geimpft. Am zurückliegenden Wochenende erhielten die ersten 155 Personen eine Wiederholungsimpfung, davon 105 Bewohner und Bewohnerinnen aus Pflegeeinrichtungen, 41 davon über 80-jährig. Sie gelten somit gegen eine Erkrankung geschützt. Darunter auch die 85-jährige Hanna Hertzsch. Die Bewohnerin des Senioren-Pflegeheims Haus an der Linde in Lichtentanne bei Zwickau hatte am 27. Dezember 2020 die erste Coronaschutzimpfung im Freistaat Sachsen erhalten.



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