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Sachsen

So teuer sind Verstöße gegen die sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Polizei Bußgeld bis zu 5.000 Euro möglich

Rund 60 Verstöße gegen die sächsische Corona-Schutz-Verordnung verzeichnete die Polizeidirektion Chemnitz vergangene Woche an nur vier Tagen - überwiegend im Stadtgebiet Chemnitz. Ein Großteil der Verstöße bezog sich auf die geltende Ausgangsbeschränkung und -sperre. Dabei können Zuwiderhandlungen ganz schön ins Geld gehen. Die Bußgelder im Detail:

Ohne Maske: 60 Euro

Schon die Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes kommt uns teuer zu stehen. 150 Euro muss jede Person bezahlen, die den Abstand nicht einhält. Auch eine unzulässige Gruppenbildung in der Öffentlichkeit oder in der eigenen Häuslichkeit sowie die Teilnahme an Zusammenkünften, bei denen die erlaubte Personenanzahl überschritten wird, kostet 150 Euro - pro Person! Wer in Corona-Hotspots ohne triftigen Grund das Haus verlässt, muss außerdem mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro rechnen. Ein Verstoß gegen das Alkoholabgabeverbot kostet 150 Euro, wer in der Öffentlichkeit trotz eines Verbotes Alkohol konsumiert, zahlt 60 Euro. Wer trotz Vorschrift keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, ist ebenfalls mit 60 Euro dabei.

Versammlungen am teuersten

Für Geschäfts- oder Betriebsverantwortliche fallen die Bußgelder sogar noch höher aus. So droht ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, wenn nicht zulässige Einrichtungen, Betriebe oder Veranstaltungen geöffnet oder betrieben werden. Auch das Überschreiten der Höchstkundenzahl kostet 500 Euro. Betreiber, die eine zulässige Höchstkundenzahl erst gar nicht ausweisen, zahlen 150 Euro Strafe. Wer Kontaktbeschränkungen, Abstandsregelungen und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht durchsetzt, muss ebenfalls mit Bußgeld rechnen. In diesem Fall übernimmt der nach Hygienekonzept benannte Ansprechpartner vor Ort die Verantwortung und die Strafzahlung in Höhe von 500 Euro. Das mit Abstand höchste Bußgeld müssen Veranstalter bei unzulässigen Versammlungen berappen. In solch einem Fall sieht der Regelsatz eine Strafe von 5.000 Euro vor.