So unterstützt Sachsen künftig benachteiligte Kinder

Förderung Zusätzliches Fachpersonal in sächsischen Kitas

Seit 2016 können aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lebens- und Lernerschwernissen in Kindertageseinrichtungen gefördert werden. Insgesamt 146 Einrichtungen in Sachsen, die am ESF-Programm "Kinder stärken" teilnehmen, bekommen nun eine zusätzliche pädagogische Fachkraft im Umfang von 30 Wochenstunden aus EU- und Landesmitteln gefördert. Sie unterstützen Kinder mit besonderen Lebens- und Lernerschwernissen.

 

Entwicklungsdefizite früh erkennen und abbauen

 

Das Programm soll bis Ende Oktober 2021 fortgeführt werden, sagt Kultusminister Christian Piwarz: "Die Erzieher haben immer mehr mit Kindern unterschiedlicher Lebenssituationen und Fähigkeiten zu tun. Hier allen Kindern gerecht zu werden, ist eine enorme Herausforderung. Besonders benachteiligte Kinder brauchen mehr Förderung. Durch zusätzliches Fachpersonal werden die Entwicklungsdefizite früh erkannt und abgebaut. Das ist für einen guten Schulstart wichtig", so Piwarz.

 

Auch die Erzieher profitieren von der Zusammenarbeit

 

Die zusätzliche Fachkraft hilft den Kindern, ihre individuellen Lern-, Leistungs- und Entwicklungsbeeinträchtigungen zu überwinden. "Von dieser Förderung profitieren letztlich alle Kinder. Vor allem die Erzieher gewinnen durch die Zusammenarbeit neue Impulse und Erfahrungen, die über das Projekt hinaus wirken", betont Christian Piwarz. Hierfür sorgt auch die fachliche Begleitung der zusätzlichen Fachkräfte durch eine externe Kompetenz- und Beratungsstelle.