SoKo REX: Beamte durchsuchen Chemnitzer Wohnung

Ermittlungen Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Polizeibeamte der SoKo REX (Sonderkommission Rechtsextremismus) des Landeskriminalamtes Sachsen haben am 6. Februar die Wohnung eines 33-jährigen deutschen Tatverdächtigen in Chemnitz durchsucht. Die Durchsuchung fand im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen des Verdachtes des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen statt.

Über Gruppenchat ausfindig gemacht

Der Mann steht im Verdacht, im März 2017 Werbeartikel mit rechtsextremen Symbolen wie Hakenkreuzen und Sig-Runen für andere Personen organisiert zu haben. In Verdacht geriet er aufgrund von Fotos, die er in einen Gruppenchat über einen Messenger-Dienst eingestellt hatte. Einer der interessierten "Abnehmer" war an den Ausschreitungen Ende August 2018 in Chemnitz beteiligt gewesen. Bei der Daten-Auswertung dessen Mobilfunktelefons stießen die Ermittler auf diesen Gruppen-Chat.

Ermittlungen dauern an

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden Merchandise-Artikel mit aufgedruckten NS-Propagandamotiven, IT-Technik und Speichermedien sichergestellt. Diese Asservate werden nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an.