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Sonderausstellung im Fahrzeugmuseum erinnert an DKW-Legende

Museum Hermann Webers Pokale gehen zunächst in seine Geburtsstadt Chemnitz

Das Museum für Sächsische Fahrzeuge Chemnitz hat vergangenen Dienstag erstmals nach langer Zeit seine Türen wieder geöffnet. Schon am Morgen erwartete Museumsleiter Dirk Schmerschneider und Oldtimerexperte Frieder Bach eine freudige Überraschung.

Die Schwiegertochter von DKW-Konstrukteur-Legende Hermann Weber, Christine Weber, hatte vier Siegerpokale aus der Zeit Mitte der 1920er-Jahre sowie Original-Unterlagen im Gepäck. Die persönlichen Erinnerungsstücke sollen die Sonderausstellung zu Ehren von Hermann Weber bereichern, der am 1. April vor 100 Jahren bei DKW in Zschopau seinen 1. Arbeitstag verrichtete, am 11. März wäre er 125 Jahre alt geworden.

Eigentlich sollte die Ausstellung seit dem Geburtstag des Vaters der legendären RT schon längst laufen. "Die Sonderausstellung soll noch bis Juli zu sehen sein. Keiner kann jedoch wegen der Corona-Bestimmungen vorhersagen, wie lange wir tatsächlich geöffnet haben. Daher empfehle ich unseren Besuchern, sich auf unserer Website www.fahrzeugmuseum-chemnitz.de zunächst zu informieren, ob wir offen haben", unterstrich Dirk Schmerschneider.

Das Museum ist nun von Dienstag bis Sonntags wieder geöffnet. Dazu bucht man einen Termin in den verschiedenen Zeitslots und legt einen tagesaktuellen, negativen Selbst- oder Schnelltest vor.



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