Sonderpreis geht nach Chemnitz

Auszeichnung Für Konstantin Langfritz hat sich die Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" gelohnt

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Foto: Jugend forscht

Konstantin Langfritz, 16 Jahre alt und Schüler am Johann-Wolfgang-von-Goethe Gymnasium in Chemnitz, erhält den Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für den Wettbewerb "Jugend forscht". Insgesamt 25 Beiträge wurden eingereicht, aber das Projekt von Konstantin ist nach dem Urteil der Jury am stärksten praxisorientiert.

Mit seinem Projekt möchte er dauerhaft einer Schimmelbildung in Wohnungen vorbeugen. Die Idee: Sensoren, gesteuert von einem Einplatinencomputer, ermitteln die relative Luftfeuchtigkeit sowie die Innen- und die Außentemperatur des Raumes. Aus den so gesammelten Daten ermittelt ein von ihm entwickeltes Programm die absolute Luftfeuchtigkeit.

Auf dieser Grundlage öffnet oder schließt sich über einen angesteuerten Motor ein Zimmerfenster und sorgt für ein - auch an die Außenverhältnissen angepasstes - optimales Raumklima. Seiner Auffassung nach ist das ganze System auf beliebige andere klimatische Anwendungen anpassbar, wie zumBeispiel für Gewächshäuser, Lagerhallen und so weiter.

"Mit unserem Sonderpreis wollen wir den jungen Tüftlern die Botschaft geben: Macht weiter so!", sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig. "Wir brauchen den Forschergeist und die Kreativität junger Menschen aus Sachsen, um im technologischen Wettbewerb bestehen zu können. Wichtig ist dabei der Praxisbezug, damit Innovationen schnell zu marktfähigen Produkten werden. Ich möchte allen Teilnehmern, aber auch den Betreuern, Lehrern und Sponsoren herzlich für ihr Engagement danken. Es dient unser aller Zukunft."