Spielerisch lernen, Gefahren einzuschätzen

Verkehrsbildung Innenminister Ulbig übergab in Chemnitz mobile Verkehrsschulen

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Die Kita-Kinder Louis und Henrike nahmen gemeinsam mit Franklin Stöckel und Kerstin Barth, Verkehrswacht Chemnitz, die mobilen Verkehrsschulen entgegen. Foto: Toni Söll

"Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, den Kindern das Verhalten im Straßenverkehr, die richtige Anwendung der Verkehrsregeln und das Lesen von Verkehrsschildern praxisnah und spielerisch beizubringen", sagte letzte Woche Innenminister Markus Ulbig in Chemnitz. "Nur so geben wir ihnen Wissen und Sicherheit sowie die Gabe mit auf den Weg, beispielsweise die von einem zu schnell heranrasenden Auto ausgehende Gefahr zügig selbst einschätzen zu können."

Der Freistaat fördert die Verkehrserziehung

Um Kinder möglichst praxisnah an eine sichere und selbstständige Teilnahme im Straßenverkehr heranzuführen, übergab der Minister gemeinsam mit Vertretern der Landesverkehrswacht Sachsen im Chemnitzer Medienkindergarten "kikkif@x" drei mobile Verkehrsschulen für die Gebietsverkehrswachten der Städte Chemnitz und Oschatz sowie an die Verkehrswacht Niederschlesische Oberlausitz.

Die Ausbildungsfahrzeuge sind unter anderem mit Verkehrszeichen, Fahrrädern, Rollern und Spielgeräten ausgestattet. Ulbig: "Die Sicherheit unserer jungen Verkehrsteilnehmer liegt mir nicht nur als Innenminister, sondern auch als vierfacher Vater und Großvater am Herzen." Das Staatsministerium des Innern hat für die Beschaffung und Ausstattung der drei mobilen Verkehrswachten 73.000 Euro zur Verfügung gestellt.

In Sachsen gibt es damit inzwischen 14 mobile Kindergartenverkehrsschulen und 24 mobile Jugendverkehrsschulen. Pro Jahr erhält die Landesverkehrswacht Sachsen vom Freistaat 160.000 Euro für ihre Verkehrssicherheitsarbeit. Laut Verkehrsunfallstatistik sank die Zahl der bei Verkehrsunfällen in Sachsen tödlich verunglückten Kindern von fünf im Jahr 2015 auf vier im Jahr 2016.