Sportstadt Chemnitz: mehr als nur Fußball

Engagement Ein reges Vereinsleben zeichnen die "Stadt der Moderne" aus

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Die Radsport-Elite bei den Deutschen Radsportmeisterschaften 2017 in Chemnitz - hier geht es vorbei am symbolträchtigen Karl-Marx-Monument. Foto: Ralph Kunz

Chemnitz wirbt gern damit, die Stadt der Moderne zu sein. Aber Chemnitz ist auch eine Sportstadt. Sicherlich fällt den meisten Fans sofort der Name des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC ein. Doch Chemnitz ist weit mehr als Fußball.

Chemnitz ist nicht nur auf dem Rasen präsent

Da wären zum Beispiel die Basketballer, die in der abgelaufenen Saison die Hartmannhalle nicht nur einmal zum Hexenkessel werden ließen und in ihrer Liga ganz vorn mitspielten. Oder die Chemnitz Crashers, die auf dem Eis im Küchwald nicht ausrutschen, sondern vielmehr ansprechendes Eishockey spielen. Doch neben den Ballsportarten gibt es auch Leichtathleten und Turnerinnen, die mit ihren Leistungen dafür sorgen, dass Chemnitz in den überregionalen Medien eine Rolle spielt.

Die vielen Chemnitzer Sportexperten sind aber auch in der Lage, große Meisterschaften zu organisieren. Im Juni traf sich die deutsche Radsportelite in Chemnitz, um ihre Besten zu küren.

Dabei halfen auch unzählige Ehrenamtler, die sich zum Beispiel um die Absperrung der Rennstrecke verdient machten. Ihr Einsatz hat sich in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt, denn sie trugen zum Erfolg bei. Die Zuschauer strömten zu Tausenden an die Strecke, die rund durch das Stadtgebiet führte.

Dies vermerkten die Journalisten in ihren Berichten nachdrücklich. Und Profi John Degenkolb, der sich im Straßeneinzelrennen die Bronzemedaille holte, schwärmte von der Region. "Ich kenne Chemnitz ja schon von der Erzgebirgsrundfahrt. Ich komme immer wieder gern hierher", sagte der Pedaleur. Und dass mit Marcus Burghardt dann noch ein Fahrer den Titel holte, der vor den Chemnitzer Toren in Venusberg mit dem Radsport begann, setzte dem Wettkampf die Krone auf.

Fleißige Helfer machen alles rund um den Sport möglich

Doch die Sportstadt Chemnitz ist auch sehr viel mehr als die ganz große Bühne. Woche für Woche stehen Sportler auf dem Trainingsplatz oder in der Sporthalle, um sich für die Wettkämpfe in den unterschiedlichsten Sportarten und den vielen Wettkampfklassen fit zu machen.

Und das ist nur möglich, weil unzählige engagierte Übungsleiter weder auf die Zeit, noch auf das Geld schauen. Dafür gebührt den Beteiligten ein großer Dank.

Auch am 9. September werden die vielen ungenannten fleißigen Helfer wieder zur Stelle sein, wenn der Chemnitzer PSV Gastgeber für ein Ranglistenturnier des Fechtnachwuchses sein wird.

"Wir erwarten dann Sportler nicht nur aus Sachsen, sondern auch aus anderen Bundesländern", sagte der stellvertretende Sektionsleiter Steffen Lamla. Chemnitz ist nicht nur die Stadt der Moderne, sie ist auch eine Stadt des Sports.