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Corona-News

Sportvergnügen soll mehr Geld kosten

Stadtrat Neue Gebührensatzung für Schwimmbäder und Sportvereine auf der Tagesordnung

Es ist Mai, die Freibadsaison steht vor der Tür - und mit ihr könnten auch höhere Eintrittspreise für die städtischen Bäder einhergehen. Das Rathaus plant eine Steigerung um 50 Cent für Vollzahler und teilweise auch um 50 Cent für ermäßigte Karten. So würden der Eintritt im Freibad Gablenz von 4 auf 4,50 Euro, in Einsiedel und Wittgensdorf von 3,50 auf 4 Euro und in Bernsdorf von 3 Euro auf 3,50 Euro steigen. Die Saisonkarte für alle Bäder soll von derzeit 60 auf 80 Euro angehoben werden. Doch nicht nur in Freibädern, sondern auch in Schwimmhallen sollen höhere Preise eingeführt werden: Die Karte fürs Stadtbad kostet dann künftig 4 statt 3,50 Euro; die zweieinhalb-Stunden-Einzelkarte für die Sauna 10 Euro statt bisher 8. Und auch der Schwimmunterricht für Kinder könnte mit einen deutlichen Erhöhung zu Buche schlagen: 90 Euro wären künftig dafür zu entrichten, aktuell sind es 65. Wer Gutscheine oder 10er-Karten, die ab Ausstellungsdatum drei Jahre gültig sind, besitzt, muss bei Tarifänderungen entsprechende Nachzahlungen leisten.

Auch Sportvereine sollen künftig mehr zahlen

Mehr Gebühren könnten zudem auch auf die über 200 Chemnitzer Sportvereine zukommen. Denn wie aus der geplanten neuen Satzung hervorgeht, sollen auch die Preise für die Nutzung verschiedener Anlagen steigen. Über die neue Gebührensatzung soll der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 20. Mai entscheiden.

Als Gründe für die Erhöhung der Preise nennt Sportbürgermeister Ralph Burghart vor allem gestiegene Kosten für Energie und Personal - für bestimmte Berufsgruppe, wie zum Beispiel Reinigungskräfte, müssten demnach höhere Löhne gezahlt werden.



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