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Stadt Chemnitz fördert Projekte für Demokratie mit 500.000 Euro

Förderung Von 54 gestelltenAnträgen erhielten 48 Unterstützung!

Die Stadt Chemnitz investiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium des Innern/Landespräventionsrat Sachsen fast 500.000 Euro in die Chemnitzer Demokratieförderung. Chemnitz hat eine starke Zivilgesellschaft, die sich für eine Stadt der Demokratie und Weltoffenheit einsetzt. Dieses Engagement wird nun in noch nie dagewesenem Umfang unterstützt.

Diese Projekte wurden gefördert:

  • Von insgesamt 54 gestellten Anträgen zur Demokratieförderung werden 48 Projekte bezuschusst, unter anderem:
  • Das Jugendforum, die Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit des
  • Netzwerkes für Kultur- und Jugendarbeit werden mit dem höchsten Zuschuss von 95.000 Euro gefördert.
  • 87.000 Euro erhält der ASA FF e.V. für die Ausstellung zum Wirken des NSU in Chemnitz.
  • Das Projekt zur frühkindlichen Prävention des Vereins "Huckepack e.V." wird mit einem Zuschuss von 39.600 Euro unterstützt.
  • Solidarisches Chemnitz e.V. erhält für eine Begegnungsstätte 17.700 Euro.
  • Der Verein Chemnitzer Bürgerfest e.V. mit dem Chemnitzer Bürgerfest "Ein Herz für Alle" wird mit 10.000 Euro unterstützt.
  • Das TÜDELÜ des Vereins different people e.V. erhält 10.000 Euro.

 

Fördermittel aus dem kommunalen Mikroprojektefonds des Lokalen Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und für ein weltoffenes Chemnitz(LAP) erhalten unter anderem:

  • BuntmacherInnen e.V. für mobile Demokratiearbeit
  • Der Freundeskreis der jüdischen Gemeinde Chemnitz
  • Initiativen der evangelischen Kirche und
  • Das Organisationsteam des Christopher Street Day

Hervorzuheben ist die bunte Vielfalt aus Gedenkstättenfahrten, Festivals, Aufführungen, verschiedenen Bildungsangeboten, Workshops und sportlichen Aktivitäten. "Für dieses Engagement bedanken wir uns bei den Akteuren der Zivilgesellschaft, den Organisatoren und den Fördermittelgebern. Nur gemeinsam kann es gelingen, Chemnitz zu einem Ort für gelebte Vielfalt zu entwickeln", so Ines Vorsatz von der Geschäftsstelle des Kommunalen Präventionsrates Chemnitz (KPR) und Doreen Völkel von der Koordinierungsstelle LAP.