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Chemnitz

Stadt plant neue Schulen

Bildung Sanierung und Neubauten bis 2023 beschlossen

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung diese Woche die Schulnetzplanung bis zum Schuljahr 2027/2028 in Chemnitz beschlossen. Um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden, sollen bis zum Jahr 2023 zusätzlich vier Grund- und vier Oberschulen durch Neubauten und die Sanierung von ehemaligen Schulgebäuden entstehen.

Im Grundschulbereich betrifft dies die frühere Berufsschule an der Weststraße/Reichsstraße sowie die ehemalige Dürer-Schule an der Charlottenstraße, die jeweils nach einer Komplettsanierung als zweizügige Grundschulen wieder in Betrieb genommen werden.

Investitionen von rund 145 Millionen Euro

Auf dem südlichen Sonnenberg ist darüber hinaus bis 2023 der Neubau einer Grundschule vorgesehen. Zusätzliche Kapazitäten im Oberschulbereich werden mit Neubauten am Hartmannplatz und im Chemnitzer Westen geschaffen. Zudem soll die ehemalige Dr.-Theodor-Neubauer-Schule an der Vettersstraße komplett saniert werden. Auf dem Gelände neben dem Terra-Nova-Campus in der Heinrich-Schütz-Straße plant die Stadt außerdem einen kombinierten Schulstandort aus Grund- und Oberschule in unmittelbarer Nachbarschaft.

Insgesamt wird die Stadt bis 2024 rund 145 Millionen Euro investieren. Bürgermeister Ralph Burghart: "Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Beschluss des Stadtrates die Weichen für die Zukunft gestellt haben und nun mit großem Einsatz an die Umsetzung gehen können. Damit leisten wir einen großen Beitrag für die Attraktivität der Stadt." Um den steigenden Bedarf bis zum Abschluss aller Sanierungs- und Neubauprojekte decken zu können, sollen übergangsweise mobile Klassenräume genutzt werden. Die Schulnetzplanung muss laut Paragraph 23a des Sächsischen Schulgesetzes von jeder kreisfreien Stadt aufgestellt werden.



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