Stadt will erlaubten Rechtsrahmen ausschöpfen

Konzepte Pläne für Freibäder, Sportvereine und kleine Events

Die Zahl der Chemnitzer, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist seit Tagen nahezu konstant. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig kündigte daher als Ziel für die nächsten Wochen an: "Wir wollen den erlaubten Rechtsrahmen für mehr öffentliches Zusammenleben - da wo es geht - ausschöpfen." Die bisherige Erreichbarkeit aller Ämter der Stadtverwaltung soll erweitert werden. Das betrifft zum Beispiel im Moritzhof das Kundenportal im Erdgeschoss, das Sozialamt, das Jugendamt und das Kassen- und Steueramt sowie im Bürgerhaus am Wall das Bürgeramt. Städtische Museen, Bibliotheken, Tierpark/Wildpark und Botanischer Garten, die Kunstsammlungen und die Stadtbibliothek werden ab Montag, dem 4. Mai, öffnen. In der Bibliothek und im Museum ist Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Vorbereitungen für weitere Öffnungen laufen

Die Stadt arbeite weiterhin an verschiedenen Konzepten, um auf mögliche weitere Öffnungen in der Zukunft vorbereitet zu sein und diese dann, wenn sie erlaubt sind, auch entsprechend schnell umsetzen zu können. So arbeite das Grünflächenamt an Konzepten, dass zum Beispiel einige Spielplätze, sobald es erlaubt ist, öffnen können. Außerdem bereiten die Mitarbeiter des Sportamtes das Öffnen von Freibädern vor, heißt es aus dem Rathaus.

Erarbeitung von Konzepten

Die Sportvereine würden gemeinsam mit dem Stadtsportbund gebeten, Konzepte zu entwickeln, wie es bei den unterschiedlichen Sportarten unter Beachtung des Infektionsschutzes wieder möglich wird, Sport zu treiben. Für kleine Kulturveranstaltungen, bei denen genügend Abstand gewährleistet werden kann und die im Freien stattfinden, sowie für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit würden ebenso Konzepte erarbeitet.

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