Stadtfestjetzt mit noch mehr Chemnitz

Party Kompaktere Fläche und lokale Brauer - Veranstalter stellen Konzept für 2013 vor

Das Chemnitzer Stadtfest rückt zusammen. Und das gleich in mehrerlei Hinsicht, wie die Organisatoren der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE) und ihre Sponsoren am vergangenen Freitag bekannt gaben. Zum einen räumlich. Das Fest, das vom 30. August bis 1. September stattfindet, wird in diesem Jahr noch kompakter gestaltet. So fallen Rosenhof und Johannisplatz als Schauorte weg. Das Familienangebot rückt dafür in den Stadthallenpark. Damit wolle man Längen und Leere vermeiden, so CWE-Geschäftsführer Ulrich Geißler. Ebenso wenig leer soll der Magen der Besucher bleiben. Dazu holte sich die CWE 2013 vor allem Chemnitzer Akteure ins Boot. So werden die Brauereien Braustolz (mit Reichenbrander) und Einsiedler das Stadtfest ebenso versorgen wie Lichtenauer und der Chemnitzer Caterer Gastrobüro. Anlässlich des Festes haben erstgenannte in diesem Jahr ein Stadtfestbier gebraut. 6.000 Kästen wurden davon in den Vorverkauf gegeben, deren Erlös zum Teil dem Fest zugutekommt. Vom angeblichen Bierkrieg der letzten Jahre keine Spur. Vertreter der Brauereien äußerten ihre Freude über das Engagement ebenso wie die CWE. "Wir haben drei tolle Brauereien", sagte Einsiedler-Vertreter Michael Kompalla, "und wenn es um die Stadt geht, ziehen wir an einem Strang." Dieser optimistische Lokalpatriotismus findet sich auch im Programm 2013 wieder. Auf Bühnen und an Ständen soll sich die Stadt vermehrt wiederfinden. Dazu wurde unter anderem die Kooperation mit Chemnitzer Vereinen ausgeweitet und zum Beispiel der Verein Different People mit seinem "Tüdelü", einem Fest für mehr Toleranz in Sachen sexueller Orientierung, in den Rahmen des Stadtfestes integriert.