• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News
Westsachsen

Stadträte entscheiden über Fortschreibung der Spielplatzkonzeption

Politik Mehr Kinder - bessere Bedingungen

Eine Stadt, die wachsen will, braucht Kinder. Kinder wiederum brauchen Möglichkeiten, sich auszuleben - zum Beispiel auf Spielplätzen. Das sieht nun offenbar auch die Stadt Chemnitz wieder so. "Nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung wurde die Spielplatzkonzeption 2025 aktualisiert", hieß es im Stadtrat am Mittwoch. Die Konzeption, die im Mai 2014 beschlossen wurde, sah unter anderem vor, Spielplätze abzubauen, nicht mehr instand zu setzen oder anderen Betreibern zu überlassen.

Inklusion auf Spielplätzen

Als ein "großes Dilemma" bezeichnet bereits im Februar dieses Jahres Sabine Pester, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Chemnitzer Stadtrat, die Situation. "Dass Eltern und Kinder da frustriert und verärgert sind, kann ich verstehen", sagte sie.

Die Zeiten seit der Erstellung der Konzeption 2014 haben sich jedoch geändert. Es gibt wieder mehr Kinder in der Stadt, was sich nicht nur in dem Bau von neuen Kitas widerspiegeln sollte, sondern auch bei der Bereitstellung von Spiel- und Freizeitanlagen für die Kinder und Jugendlichen.

Zudem hat die Stadt Chemnitz mehr Geld für Spiel- und Freizeitanlagen zur Verfügung. Die fortgeschriebene Konzeption sieht nun vor, dass alle öffentlichen Spiel- und Freizeitanlagen inklusiv zu planen und umzusetzen sind. "Das bedeutet eine barrierefreie Erreichbarkeit des Spielplatzes sowie der einzelnen Spielzonen und eine vielfältige Ausstattung mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass ein gemeinsames Spiel ermöglicht werden kann." Inklusion auf Spielplätzen meine die Möglichkeit der Nutzung und Teilhabe am Spiel für alle - unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder individuellen Fähigkeiten.



Prospekte