Start der 28. Tage der jüdischen Kultur

Kultur 16 Tage Kunst, Musik und Theater

Ab Samstag, den 9. März, heißt es für 16 Tage: Eintauchen in die jüdische Kultur, in jüdische Musik und Literatur, Bräuche und Schicksale, die Geschichte und die Gegenwart. Bis zum 24. März werden die mittlerweile 28. Tage der Jüdischen Kultur in Chemnitz veranstaltet. Den Auftakt gibt es am 9. März in den Kunstsammlungen. Um 19.30 Uhr wird dort eine Ausstellung über Max Liebermann eröffnet.

Liebermann gilt heute als einer der herausragenden Protagonisten des deutschen Impressionismus und als Wegbereiter der künstlerischen Moderne. In der Grafischen Sammlung der Kunstsammlungen Chemnitz befinden sich drei Zeichnungen, 68 Radierungen und Lithografien sowie vier Bücher mit Originalgrafiken von ihm.

Der Dialog zwischen Deutschland und Israel

Ebenfalls am 9. März, um 19 Uhr, ist im Schauspielhaus das Stück "Wenn mich einer fragte" im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur zu sehen. Um 21 Uhr wird schließlich noch ein Comic-Klavierabend des in Deutschland lebenden israelischen Komponisten und Pianisten Itay Dvori in den Kunstsammlungen veranstaltet. Er stellt Comic-Werke aus und über Israel in den Fokus.

"Das Programm öffnet damit ein Fenster zu aktueller Zeichenkunst und Musik aus Israel, die in Dialog mit deutschen Werken zum Thema Israel treten. Die Vertonungen, die zum Teil komponiert und zum Teil improvisiert sind, werden live mit einer Projektion der Bilder der Graphic Novels aufgeführt", heißt es in einer Veranstaltungsankündigung. Das komplette Programm der 28. Tage der Jüdischen Kultur in Chemnitz gibt es hier.