Statistisches Landesamt: 20 Prozent mehr Lohn seit 2010

Verdienst Sächsischer Durchschnitt liegt bei 28.000 Euro

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Im langfristigen Vergleich stiegen die Verdienste in Sachsen seit 2010 um 20,9 Prozent. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lagen die Pro-Kopf-Zuwächse regional zwischen 25,2 Prozent im Landkreis Nordsachsen sowie 24,3 Prozent in Zwickau und reichlich 18 Prozent Erhöhung im Vogtlandkreis, in der Stadt Dresden sowie im Landkreis Bautzen. 2016 betrug der durchschnittliche Pro-Kopf-Verdienst in Sachsen brutto rund 28.000 Euro und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent.

Niedrigste Bruttolöhne in Görlitz und Vogtland

Über dem sächsischen Pro-Kopf-Wert lagen die Verdienste der Arbeitnehmer in den drei Kreisfreien Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz. Am niedrigsten waren die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer 2016 im Erzgebirgskreis, im Vogtlandkreis sowie im Landkreis Görlitz.

Vogtlandkreis geringster Anstieg Pro-Kopf-Verdienst

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Pro-Kopf-Verdienste der Arbeitnehmer in allen sächsischen Kreisen, wobei der Landkreis Nordsachsen mit einem Plus von 4,3 Prozent den deutlich höchsten Zuwachs verbuchte. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Vogtlandkreis mit 2,8 Prozent den mit Abstand geringsten Anstieg. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Bruttolöhne und -gehälter in Höhe von reichlich 51 Milliarden Euro an Arbeitnehmer mit Arbeitsort in Sachsen gezahlt. Dies entsprach einer Erhöhung um 4,8 Prozent im Vergleich zu 2015.

Dennoch: Die Differenz zum durchschnittlichen Pro-Kopf-Wert in Deutschland von rund 33.304 Euro betrug in Sachsen knapp 16 Prozent beziehungsweise mehr als 5.000 Euro.