Steckt die HSG in einer Krise?

Handball Am Sonntag will Chemnitz endlich wieder gewinnen

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Im schweren zweiten (Verbandsliga-)Jahr warten die Männer der HSG Rottluff/Lok Chemnitz nach sieben Begegnungen weiter auf ihren ersten Sieg in der Staffel West. Der bisher einzige Punkt wurde beim 24:24 am zweiten Spieltag in Böhlen eingefahren. Seither hagelte es fünf eher deutliche Niederlagen.

Zuletzt verlor die Eichler-Sieben in Plauen-Oberlosa mit 25:32. Zum wiederholten Mal machten sich die körperlichen und Schnelligkeitsnachteile der jungen Chemnitzer Mannschaft bemerkbar, die erstmals in einer kleinen Krise zu stecken scheint. "Der erste Saisonsieg könnte vor allem mentale Fesseln lösen", so Coach Lars Eichler.

Ein Hoffnungsschimmer für Sonntag

Vielleicht geht ja am Sonntagnachmittag (Beginn: 16.30 Uhr, Sachsenhalle, Straße Usti nad Labem) gegen Glauchau/Meerane II etwas. Die Westsachsen gehören seit Jahren zu den Spitzenteams der Staffel, sind aber in der aktuellen Saison behäbig gestartet. Die Talfahrt deren erster Mannschaft in der Oberliga schlägt also auch auf die Zweite durch.

Jedoch haben die Meeraner zuletzt wieder in die Spur gefunden. In den vergangenen vier Ligaspielen gingen sie immerhin dreimal als Gewinner vom Parkett und haben vorerst den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Möglicherweise schauen die erfahrenen Gäste ja nur auf die Tabelle und unterschätzen die jungen Rottluffer Gastgeber.