Steher-Sommerpreis in Chemnitz: Alte Meister und internationale Konkurrenz auf der Radrennbahn

Am 15. August findet der Steher-Sommerpreis in Chemnitz statt

Chemnitz

Robin Rautzenberg hat sich in den vergangenen Wochen als Hobbyfischer betätigt. Während seines Urlaubs in Norwegen zog der Chemnitzer Makrelen, Seelachse oder Dorsche aus dem Wasser. Für ihn stellt der Aufenthalt in Nordeuropa die Ruhe vor dem Sturm dar. Denn am 15. August ist er beim Steher-Sommerpreis des RSV Chemnitz auf der Radrennbahn in Chemnitz voll gefordert.

Heimrennen als Deutscher Meister

Dann will der 25-Jährige mit seinem Schrittmacher Sven Lohse den Heimvorteil nutzen und sich auf dem Oval gegen die starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland gut in Szene setzen.

Immerhin tritt das Duo vom RSV Chemnitz als amtierender Deutscher Meister an. Zudem holten Rautzenberg/Lohse unlängst bei der Europameisterschaft in Italien Bronze.

"Wir freuen uns natürlich sehr auf die Wettbewerbe, zumal wir praktisch vor der eigenen Haustür antreten", blickt "Rautze" nach vorn.

Stehersport der Spitzenklasse mit Neuerungen

Die Besucher können sich am 15. August ab 15 Uhr auf Radsport der Spitzenklasse freuen. Der Sommerpreis der Steher hat in Chemnitz Tradition, dennoch gibt es in diesem Jahr zwei Neuerungen.

Es wird kein Eintritt erhoben. Zudem erleben die Zuschauer eine Premiere.

"Auf Grund einer Änderung dürfen seit diesem Jahr auch Damen an Steherrennen teilnehmen. So erkämpfte sich Romy Kasper als erste Frau den Europameistertitel. Sie ist ebenso bei uns dabei wie die EM-Fünfte Gianna Schmieder, die für Sachsenblitz Burgstädt fährt", sagt Cheforganisator Andreas Stöß.

Historische Maschinen rollen wieder

Natürlich darf auch in diesem Jahr der Steherlauf "Alte Meister hinter historischen Maschinen" nicht fehlen.

"Uns ist es gelungen, unter anderem den ,alten Haudegen‘ und letzten DDR-Meister Ralf Keller aus Grimma dafür zu gewinnen", erklärt Stöß weiter.

Er wird sich hinter Schrittmacher Jörg Bauer, der am Gasgriff einer Harley-Davidson drehen wird, über die 20 Kilometer mit seinen Konkurrenten duellieren.

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