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Steherrennen: Titelkampf vor 4000 Zuschauern

Radsport Chemnitzer Vereinschef zieht positive Meisterschaftsbilanz

Chemnitz. 

Chemnitz. Die Stadt Chemnitz ist ihrem Ruf, eine Hochburg des Radsports zu sein, wieder einmal gerecht geworden. Denn am vergangenen Wochenende kamen an zwei Tagen insgesamt rund 4000 Zuschauer auf die Radrennbahn im Sportforum, um die Deutscher Meisterschaft der Steher zu verfolgen.

Sportlich gab es dabei für die Gastgeber Grund zur Freude, denn Lokalmatador Robert Retschke holte sich hinter seinem Schrittmacher Holger Ehnert die Bronzemedaille. "Holger ist bei uns Vereinsmitglied, Robert hat einst seine ersten Radsporterfolge in unserem Trikot gefeiert", sagte Thomas Lippold, der Chef des gastgebenden Radsportvereins ( RSV) Chemnitz ist.

Stimmung war hervorragend

"Wir sind mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die Zuschauerzahl hat gereicht, um unsere finanzielle Kalkulation einhalten zu können, das Wetter hat gepasst und die Stimmung war hervorragend. Wir haben viele positive Rückmeldungen von den Zuschauern bekommen", sagte Lippold. Dennoch gab er auch zu bedenken, dass es ein enormer Kraftakt war, die nationalen Titelkämpfe auszurichten.

"Mein Dank gilt den 70 ehrenamtlichen Helfern aus unserem Verein und von der Freiwilligen Feuerwehr Adelsberg, die ihren Beitrag zum Erfolg geleistet haben", sagte der Vereinschef. Neben den Wettkämpfen konnte sich auch das Rahmenprogramm mit den Sprintern Miriam Welte, Pauline Grabosch, Maximilian Levy und Robert Försteman sehen lassen.

Sie trugen unter anderem einen kleinen Wettkampf mit dem Radsportnachwuchs des RSV aus. "Die Kulisse war an beiden Tagen großartig, es war auf jeden Fall ein Erlebnis", sagte Ingo Berbig vom RSV . Der 38-Jährige hatte sich im Rahmen der Steher-Meisterschaft ebenfalls der Rundenjagd gestellt, konnte mit den Besten des Starterfeldes allerdings nicht mithalten.



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