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Steiler Aufstieg von freiem Fall beendet

Motorsport Crash vereitelte Jeremy Sydows (richtiges) WM-Debüt

Jeremy Sydow kommt seinem großen Ziel immer näher. Bisher war der 19-jährige Chemnitzer in der Motocross-Europameisterschaft unterwegs. Nach seinem Verletzungspech (Handbruch) am Saisonanfang konnte er erst ab der vierten Veranstaltung ins (internationale) Wettkampfgeschehen einsteigen, was ihn nicht davon abhielt, in der Zwischenzeit auf Tabellenrang acht der Klasse EMX250 zu klettern.

Was die weitere Saison noch bringt, wird sich zeigen, doch klar ist bereits, dass er im nächsten Jahr in die Weltmeisterschaft aufsteigen möchte. Sein Debüt gab er am vergangenen Wochenende im tschechischen Loket, unweit von Karlovy Vary. "Am vergangenen Wochenende stand für uns kein Rennen auf dem Plan, da haben wir entscheiden, schon mal in die WM reinzuschnuppern", erklärte er seinen Einstand per sogenannter Wild Card. Was dann folgte, gab viel Grund zur Hoffnung auf einen neuen Deutschen in der Weltspitze.

So trat Jeremy Sydow in der MX2-Kategorie an, in der mit den hubraumgleichen Motorrädern gefahren wird, wie in der EMX250. Gleich im ersten Training am Samstag rangierte er unter 40 Startern auf dem 16. Platz, und nach dem Zeittraining wurde er auf Rang 19 geführt. Dann folgte das Quali-Rennen, in dem es um die Startplätze für die beiden Rennen am Sonntag geht, bei dem er im wahrsten Sinne des Wortes abstürzte. "Ausgerechnet mein Teamkollege ist vorm Absprung weggerutscht, sodass wir in der Luft kollidierten und ich böse in die Absperrung geknallt bin. Gebrochen ist nichts, aber ich hatte ringsum so starke Prellungen, dass das Wochenende für mich vorbei war. Bis dahin konnte ich den Speed mitgehen, was ich als Positives mitgenommen habe", lautete sein Fazit.



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