Studie zeigt: Chemnitz ist die günstigste Unistadt

Bildung Geringe Mietpreise locken Studenten die hiesige TU

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Foto: TU Chemnitz/Dirk Hanus

Dass der Gelbeutel bei Studenten nicht gerade locker sitzt, ist hinlänglich bekannt. Kein Wunder, dass Chemnitz immer beliebter für Hochschul-Anwärter wird. Denn ein Miet-Check der Online-Plattform immowelt.de hat ergeben: Deutschlandweit wohnen Studenten am günstigsten in Chemnitz.

Gerade einmal 5,20 Euro pro Quadratmeter verlangen Vermieter im Durchschnitt für Wohnungen bis zu einer Größe von 40 Quadratmetern. In München, dem teuersten Studentenpflaster, kostet der Quadratmeter mit 19,70 Euro fast viermal soviel. Auf Platz 2 folgt Ingolstadt mit 15,20 Euro, auf Platz 3 Frankfurt mit 14,10 Euro.

Lösungsansatz für teure Städte: Studentenapartment-Anlagen

Das heißt, in Städten mit chronisch angespanntem Wohnungsmarkt konkurrieren selbst finanzkräftige Studenten mit berufstätigen Singles und Wochenendheimfahrern um kleine Wohnungen. Investoren haben die Angebotslücke erkannt: In immer mehr Studentenstädten schießen Studentenapartment-Anlagen wie Pilze aus dem Boden.

Für den, der es sich leisten kann, bieten die neuen Lifestyle-Anlagen eine komfortable Alternative. Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 65 deutschen Unistädten waren 25.600 1-Zimmer-Wohnungen mit bis zu? 40 Quadratmetern, die im Jahr 2016 in den untersuchten Städten auf immowelt.de inseriert wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.