Studierende eröffnen Ausstellung "Liebe ohne Grenzen"

Kunst Bis zum 6. Juli sind die Arbeiten im Tietz zu sehen

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Foto: Thomas Schmotz

Wie lebt es sich in einer interkulturellen Partnerschaft? Und was bedeutet interkulturell überhaupt? Am 8. Juni um 18.30 Uhr wird im Tietz die Ausstellung "Liebe ohne Grenzen - Interkulturelle Partnerschaften in Chemnitz" mit einer Gruppe von Studierenden der Interkulturellen Kommunikation der TU Chemnitz eröffnet.

"Es wird dabei die gelebte Vielfältigkeit der Stadt Chemnitz auf anschauliche Weise gezeigt, die sich auch in den besonderen Liebesbiografien einiger seiner Bürger ausdrückt", informiert Michelle Schenkl, ein Mitglied des Lehrforschungsprojektes "Interkulturelle Partnerschaften in Chemnitz".

Zusammenarbeit mit fünf Paaren

In der Ausstellung sollen hauptächlich Fotos und informative Plakate mit Texten zu sehen sein. Das Lehrforschungsprojekt ist Teil des von der Junioprofessur Interkulturelle Kompetenz ins Leben gerufenen Projekts "Von Minne zu Love 2.0 - Geschichte der Liebe als Kulturgeschichte". Speziell an diesem Teilprojekt beteiligt waren neun Studierende der TU Chemnitz.

"Insgesamt durften wir mit fünf Paaren zusammenarbeiten, die sich durch Aufrufe über verschiedenste Medien glücklicherweise bei uns gemeldet haben", so Michelle Schenkl. Unter "interkulturell" würden nicht nur Paare mit unterschiedlichen Nationalitäten erfasst, sondern auch alle anderen Paare, die sich als "interkulturell" bezeichnen - zum Beispiel ost-west-deutsche Paare, nicht heterosexuelle Paare und Paare, die sich zu mehreren Kulturen zugehörig fühlen. Zu sehen ist die Schau bis 6. Juli.