Studierende schlüpfen in die Rolle von "Nachwuchs-Diplomaten"

Politik TU Chemnitz nimmt zum 16. Mal an UN-Simulation in den USA teil

Chemnitzer Studierende sind diese Woche in die USA gestartet. Nein, nicht um im Urlaub Land und Leute näher kennen zu lernen. Sie haben eine Mission: Die Delegation nimmt an der weltweit größten Diplomatie-Simulation in New York teil. Die TU Chemnitz beteiligt sich bereits zum 16. Mal an der sogenannten National Model United Nations-Konferenz, kurz: NMUN.

Nukleare Abrüstung, nachhaltige Energie und Menschenhandel

Im Rahmen dieser ältesten, größten und professionellsten Simulation der Vereinten Nationen debattieren ab Sonntag mehr als 5.500 studentischen Teilnehmern aus der ganzen Welt über aktuelle Herausforderungen und Konfliktherde der Weltpolitik. Dabei vertreten Studierende von Hochschulen aus mehr als 40 Ländern einen der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und dessen Interessen und Positionen. Die Chemnitzer schlüpfen dieses Mal in die Rolle von "Nachwuchs-Diplomaten" der Republik Senegal. Sie werden in neun Komitees ein weites Themenspektrum verhandeln, wie zum Beispiel nukleare Abrüstung, Zugang zu nachhaltiger Energie und der Kampf gegen Menschenhandel. Wie jedes Jahr gibt es zudem übergeordnete Themen, die die Schwerpunkte in den Vorträgen und Gesprächsrunden bilden: Deutsch-amerikanische Beziehungen und Herausforderungen auf globaler Ebene stehen dieses Jahr im Mittelpunkt. Vor dem Beginn der Konferenz steht jedoch eine Exkursion nach Washington und New York an.

Ein Online-Tagebuch voller Erlebnisse

Seit dem 16. März absolviert die Chemnitzer Delegation ein umfangreiches kulturpolitisches Programm. Dazu gehören Besuche bei zahlreichen Institutionen wie der Weltbank, der Deutschen Botschaft oder der EU-Delegation. Über ihre Erlebnisse während dieser Zeit berichtet das interdisziplinäre Team aus 15 Studierenden der TU Chemnitz seit dem 16. März in einem Online-Tagebuch.