Suche nach Poesie im Funktionalen

Kunst Marianne Brandt Wettbewerb gestartet

Die Einreichungsphase des 6. Internationalen Marianne Brandt Wettbewerbs startete mit dem 122. Geburtstag Marianne Brandts am 1. Oktober. Die Suche nach der Poesie im Funktionalen wird auch im neuen Jahr des Wettbewerbs fortgesetzt. Unter dem Thema "Materialeffekte" möchte der Auslober-Verein Villa Arte die Gestaltung Marianne Brandts lebendig halten und neu befragen. Der Wettbewerb wird durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Stadt Chemnitz gefördert und ist mit 15.000 Euro dotiert. Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 31. Mai, die feierliche Preisvergabe wird am 1. Oktober 2016 sein. Mit Ahn Sang-soo, Grafikdesigner und Typograph aus Südkorea, Design-Professorin Barbara Schmidt sowie Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer konnte auch im 14. Jahr des Wettbewerbs eine hochkarätige, internationale Jury gewonnen werden. In der Gesamtheit der nominierten Beiträge werde sich ein zeitgemäßer Materialeinsatz sowie das Weltverständnis der jungen Generation spiegeln. Denn "wir wissen mehr, als wir in Worte fassen können" ist Linda Pense, Kuratorin des Wettbewerbs, überzeugt.

Brandts Entwürfe aus der Metallwerkstatt sind als sensible, geometrisch logische, funktionale Materialkompositionen zu Ikonen des modernen Designs geworden. Dabei sind sie Teil der historischen Bauhausidee, mit der Kraft überzeugender Gestaltung den neuen Menschen zu formen. Informationen unter www.mbw6.de