Synagoge in Chemnitz wird weiter saniert

Beschluss Stadtrat gibt grünes Licht für 300.000 Euro Zuschuss

An der 2002 eingeweihten Chemnitzer Synagoge wurden in der Vergangenheit immer wieder etliche bauliche Mängel festgestellt - die Dächer des Sakralbaus, Gemeindezentrums und zuletzt des Foyers waren undicht, Wasser drang ein, der Boden quoll auf, Schimmel bildete sich. Der Chemnitzer Stadtrat hat nun beschlossen, die Jüdische Gemeinde mit 300.000 Euro für den mittlerweile dritten Bauabschnitt der Sanierung der Synagoge zu unterstützen.

Dieser umfasst die Sanierung der Mikwe - des rituellen Tauchbades -, die Balkonsanierung inklusive, die Entwässerung und Betonsanierung, Malerarbeiten, Instandsetzung des Wasserbeckens vor der Synagoge, die Schadensbeseitigung an der Elektroanlage, die Sanierung des Flachdaches oberhalb des Verwaltungsbereiches, die Überprüfung der Lüftungsanlage und eventuell Reparaturarbeiten sowie Gerüstarbeiten.

Der Stadtrat hatte bereits 2015 zugestimmt, die Jüdische Gemeinde bei der Sanierung der Synagoge zu unterstützen. Bis 2017 wurden insgesamt 595.000 Euro an investiven Zuschüssen an die Jüdische Gemeinde bezahlt