Tablet? Welches soll es sein?

Zu Anfang waren Tablets noch als unliebsame Hybriden zwischen Computer und Smartphone verschrien. Diesem Status sind die praktischen Geräte mittlerweile entwachsen und werden sowohl bei Technikliebhabern als auch in der breiten Öffentlichkeit als vollwertiges Gadget wahrgenommen. Auf dieser Grundlage haben immer mehr Hersteller ihre eigenen Tablets auf den Markt gebracht, so dass interessierte Käufer bei den unzähligen Modellen leicht den Überblick verlieren können.

Wer denn Entschluss gefasst hat, sich ein neues Tablet zuzulegen, sollte vor dem finalen Kauf einige Dinge klären. Schließlich soll das investierte Geld gut angelegt sein und ein Falschkauf möglichst vermieden werden. Vor allem sollten sich Verbraucher die Frage stellen, welche Ansprüche an das Gerät gestellt werden. Auf der Basis dieser Antwort lassen sich weitere Kriterien bestimmen.

Sollte noch überhaupt kein Verständnis und Wissen zum Thema Tablets vorherrschen, hilft vor der Strategiephase ein schweifender Blick über die Marktsituation, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Anschließend erfolgt das Eintauschen in die Detailtiefe. So lassen sich speziell im Internet unzählige Tablets mit nur wenigen Klicks finden. Plattformen wie z.B. billiger-telefonieren.de sind dabei eine der möglichen Anlaufstellen, da sich mithilfe der anpassbaren Filteroptionen Individualität und Experimentierfreude anwenden lässt.

Frage des Einsatzzwecks

Tablets gibt es mittlerweile in zig unterschiedlichen Ausführungen. Alleskönner sind dabei eher die Seltenheit. Viel mehr eignen sich die meisten Modelle für bestimmte Einsatzgebiete. Aus diesem Grund müssen sich Verbraucher vor dem Kauf bewusstwerden, für welchen Einsatzzweck das mobile Gerät dienlich sein soll. Kleinere Modelle eignen sich z.B. für Pendler, die vermehrt mobil arbeiten. Größere Geräte bieten dagegen wesentlich mehr Bedienkomfort und können sich auch als PC-Ersatz für die eigenen vier Wände empfehlen.

Wird das Tablet vermehrt zuhause genutzt, sollte von einem LTE-Modul abgesehen werden. Geräte mit dieser Eigenschaft würden einen unnötigen Finanzaufwand bedeuten, da das heimische WLAN-Netz im Normalfall für die benötigte Interverbindung sorgt. Pendler und mobile Menschen, die auf ein Tablet zurückgreifen, sollten dagegen auf ein LTE-Modul setzen, da ansonsten keine Verbindung mit mobilen Netzen und Hotspots möglich ist. Meistens ist an dieser Stelle auch ein entsprechender Tarif sinnvoll.

Frage des Geldes

Technische Geräte besitzen in der Regel eine sehr große Preisspanne. Tablets sind da keine Ausnahme, daher müssen sich Verbraucher mit ihrem maximalen Budget auseinandersetzen, das für den Kauf des Tablets zur Verfügung steht. Dabei steht das bereitgestellte Kapital immer mit dem Einsatzzweck in Verbindung. Wer nur gelegentlich im Internet surft oder die Mails checkt, braucht keine Unsummen für ein Highend-Gerät ausgeben. Hier bieten sich billigere Modelle für 200 bis 300 Euro an, die in diesem Rahmen völlig ausreichend sind.

Obgleich des Kostenfaktors sollten Tablets eine bestimmte technische Leistungsgrenze nicht unterschreiten. Als Standard sind ein Quad-Core-Prozessor der Mittelklasse, 32 Gigabyte interner Speicher sowie zwei Gigabyte RAM als Arbeitsspeicher anzusehen. Zudem sollte das Display in 200 Pixel pro Zoll auflösen, so dass Full-HD garantiert ist.

Leistungsfähige und kostspielige Tablets kommen nur dann in Frage, wenn aufwendige Programme bespielt werden. Dazu gehört insbesondere Software, die Bild- und Videobearbeitung ermöglicht. Aber auch Spiele, die mit hochauflösenden Texturen eine gewisse Leistungskapazität verlangen, profitieren von teureren und besseren Modellen.

Frage des Betriebssystems

Der Tablet-Markt teilt sich in puncto Betriebssystem in zwei Lager auf, die sich gleichzeitig die Position des Marktführers teilen. Gemeint sind Android von Google und iPadOS von Apple. Daneben tummeln sich zwar auch noch andere Vertreter wie z.B. Windows, diese sind jedoch auf dem Massenmarkt nicht arg präsent und sind eher in gehobenem Preissegment zu finden. Aufgrund der Marktpräsenz finden Verbraucher die meisten Anwendungen und Applikationen bei Android und iOS. Diese sind sogar in der Regel speziell auf die beiden Betriebssysteme zugeschnitten, so dass keine große Komplikationen auftreten können. 

Frage des Speichers

Tablets verfügen wie herkömmliche Computer und Smartphones auch über eine interne Speicherkapazität, die sowohl systemrelevante Anwendungen als auch persönliche Daten auffängt. Daher müssen sich Verbraucher vor dem Kauf mit der Frage auseinandersetzen, wie viel Speicher letztlich gebraucht wird. Nicht zuletzt beeinflusst der Speicherumfang auch den Kostenpunkt bei einem Tablet. Das trifft speziell auf iPads zu.

Es gibt zwar Modelle, die über einen internen Speicher von 256 Gigabyte verfügen, doch nur selten wird diese Kapazität überhaupt ausgeschöpft. Oftmals reichen auch die standardmäßigen 32 Gigabyte. Viele Tablets lassen zudem eine externe Speicherweiterung zu.