Tag der offenen Rettungswache: 30 Jahre im Einsatz für Chemnitz und die Region

ASB Rettungswache öffnete am Samstag für Besucher ihre Türen

Chemnitz

Die ASB Rettungswache in Chemnitz feierte am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen. Dazu lud der ASB Ortsverband Interessierte zu einem Tag der offenen Rettungswache ein.

Der ASB Ortsverband lädt ein: „Dieses Jubiläum wollten wir gemeinsam mit der Bevölkerung feiern“

Die Besucher bekamen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen durch die Rettungswache geboten, spannende Einblicke in den Arbeitsalltag des Rettungsdienstes sowie die Vorstellung moderner Einsatzfahrzeuge und Medizintechnik. Mitarbeitende des ASB standen für Gespräche zur Verfügung und berichteten aus ihrer täglichen Praxis. Für Kinder wurden Mitmachaktionen angeboten. „Seit 30 Jahren steht unsere Rettungswache für schnelle Hilfe, Professionalität und Engagement in Chemnitz und der Region. Dieses Jubiläum wollten wir gemeinsam mit der Bevölkerung feiern und unsere Arbeit transparent erlebbar machen“, sagte Rettungswachenleitung Heiko Grund vom ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung.

Über die Tätigkeiten des ASB

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine in ganz Deutschland tätige Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation. Als rechtlich selbstständiger Verein ist der ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e.V. Teil dieses Netzwerkes. Mit mehr als 650 haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten hilft er Menschen in der Region – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Der ASB Chemnitz engagiert sich im Rettungsdienst, von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz, in der Altenhilfe, in der Arbeit mit den Menschen mit Behinderungen sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener mit Erste-Hilfe-Kursen.

Die Geschichte und der Hintergrund des ASB

Die Anfänge gehen bis ins Jahr 1909 zurück. Die Sanitätskorps waren ein typischer Teil der Sanitätskolonnen der Stadt. Diese entstanden, um Erste Hilfe zu leisten, Verwundete zu transportieren, Katastrophenhilfe zu organisieren und Militärtische Sanitätsdienste im Kriegsfall zu unterstützten. 1996 erfolgte die Zulassung der Rettungswache. Untergebracht waren die Mitarbeiter im ehemaligen Kindergarten auf der Herderstraße 6. 2002 erfolgte der Umzug in die Rettungswache, 2006 wurde mit der Ausbildung als Lehrrettungswache begonnen.

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