Tarifstreit im öffentlichen Dienst: Kundgebung mit über 700 Teilnehmenden in Chemnitz

Etwa 700 Menschen haben sich in Chemnitz zu einer Kundgebung im aktuellen Tarifstreit des öffentlichen Dienstes versammelt.

Chemnitz

Gut 700 Menschen haben sich am Dienstagvormittag auf dem Chemnitzer Theaterplatz zu einer Kundgebung im aktuellen Tarifstreit des öffentlichen Dienstes versammelt.

Kundgebung auf dem Theaterplatz

Gegen 11 Uhr begann die Kundgebung auf dem Theaterplatz in Chemnitz. Etwa 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran teil.

Thema der Veranstaltung war der derzeitige Tarifstreit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst.

 

Tarifkonflikt betrifft Lehrkräfte und Hochschulbeschäftigte

Der aktuelle Tarifstreit betrifft insbesondere Lehrkräfte sowie Angestellte an den Universitäten. Die Gewerkschaften fordern unter anderem eine Lohnerhöhung von sieben Prozent sowie Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

Der SLV-Landesvorsitzende Michael Jung, Mitglied der dbb-Bundestarifkommission, sagte im Rahmen der Kundgebung: "In jeder Einkommensrunde wird uns unterstellt, wir seien geldgierig und unsere Forderungen unrealistisch. Gleichzeitig heißt es immer, die Länder hätten kein Geld. Dabei wird ausgeblendet, welche Verantwortung die Beschäftigten der Länder tagtäglich tragen. Wir sind Teil des Staates und halten ihn jeden Tag am Laufen - in den Schulen, Verwaltungen und Einrichtungen. Diese Leistung verdient Anerkennung und einen fairen Tarifabschluss." Darüber informierte der Sächsische Lehrerverband (SLV) auf seiner Homepage.

 

Demonstrationszug von der Augustusburger Straße

Bereits gegen 10 Uhr versammelten sich Mitglieder der Gewerkschaft Verdi am Haus der Gewerkschaften auf der Augustusburger Straße. Von dort aus zogen sie gemeinsam zur Kundgebung auf den Theaterplatz.

 

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