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Tausend Fragen, eine Anlaufstelle

Eröffnung Fachinformationszentrum Zuwanderung klärt Fragen rund um den Berufseinstieg

Nach Leipzig und Dresden wurde vergangene Woche auch in Chemnitz ein Fachinformationszentrum Zuwanderung eröffnet. An der Annaberger Straße 105, in der Nähe von Agentur für Arbeit und Jobcenter, stellt es eine zentrale Anlaufstelle für regionale Unternehmen und für zugewanderte Menschen auf dem Weg in Beschäftigungsverhältnisse. Hintergrund: Ob Zuwanderung aus der Europäischen Union, aus Drittstaaten im Rahmen der Fachkräftegewinnung oder aus humanitären Gründen - immer gelten unterschiedliche Regelungen. "Es gibt hohen Beratungsbedarf zu Aufenthaltsstatus und Arbeitserlaubnis, Sprachförderung, Anerkennung von Berufs- und Studienabschlüssen, Qualifizierungen und Weiterbildungen", weiß Angelika Hugel, Chefin der Agentur für Arbeit Chemnitz. "Das Fachinformationszentrum ist für Chemnitzer Unternehmen deshalb von enormer Bedeutung. Es stellt einen wichtigen Anlaufpunkt dar, um alle komplexen Fragen rund um die Einstellung von Zugewanderten zu klären.

Mit dem Blick aufs Nachhaltige

Auch im Hinblick auf die Einführung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes in 2020 gewinnt diese Institution an Bedeutung. Wer zu uns kommt, erhält die richtigen Antworten mit den nächsten Schritten und den passenden Ansprechpartnern. Wenn es sinnvoll ist, rufen wir alle Partner gemeinsam an einen Tisch." Die beste Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft sei deren Eingliederung in den Arbeitsmarkt, ist sich Katrin Heinze, Geschäftsführerin des Jobcenters Chemnitz, sicher. "Hiermit lässt sich zudem ein Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfes leisten."



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