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Telefon-Seelsorge: Jemand, der zuhört...

Aufruf Chemnitzer Team sucht Ehrenamtliche für den nächsten Ausbildungskurs

Das Jahr 2021 war für die TelefonSeelsorge nicht nur von Corona geprägt. Ein Höhepunkt war die organisatorische Neuaufstellung zur TelefonSeelsorge Deutschland und auch die mediale Weiterentwicklung der Krisenberatung als OnlineSeelsorge rückte weiter ins Zentrum. "Chat und Mail sind wichtige zusätzliche Elemente für eine Krisenberatung auf der Höhe der Zeit", stellt Geschäftsführerin Lydia Seifert fest. "Durch die frühe Entscheidung, auch über diese Medien Menschen ein Gesprächsangebot zu machen, konnte TelefonSeelsorge Maßstäbe für die Online-Beratung entwickeln und Standards setzen. Befeuert durch die Pandemie sind inzwischen viele ähnliche Angebote entstanden."

 

Hilfe in festgefahrenen Situationen

Mit dem neu strukturierten Dachverband und ihren 104 deutschlandweiten Stellen sieht sich TelefonSeelsorge gut aufgestellt, um ihren Kernauftrag auch in Zukunft wahrnehmen zu können. "Wir bieten Menschen in Krisen eine wertschätzende Begleitung an, die ihnen ermöglichen soll, Abstand zur Situation zu finden oder dazu beitragen kann, Wege aus einer festgefahrenen Lage zu erkennen", beschreibt Lydia Seifert diesen Auftrag. "Unser Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Farbe, jeder oder keiner Religion und jeder Nationalität. Dabei nutzen wir alle derzeit möglichen Formate: Telefon, Chat, Mail und Gespräche im direkten Gegenüber."

 

Chemnitzer Team sucht Verstärkung

Bei der TelefonSeelsorge der Stadtmission Chemnitz arbeiten aktuell etwa 50 Freiwillige. Das seien eindeutig zu wenig, denn in Zeiten der Coronapandemie werde jedes offene Ohr benötigt, um die Anrufe von Ratsuchenden entgegennehmen zu können. "Insbesondere dann, wenn Menschen aus Infektionsschutzgründen keinen Besuch empfangen können, ist die TelefonSeelsorge gefragt." Damit das Angebot des telefonischen Zuhörens und Beratens weiterhin 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche bestehen kann, werden ab sofort Ehrenamtliche für den nächsten Ausbildungskurs gesucht. Mitbringen sollten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr und Empathie für andere.

 

Nächster Kurs ab Februar

Der nächste Kurs startet bereits im Februar. Die Ausbildung für die TelefonSeelsorge dauert ein Jahr, ist für die ausgewählten Bewerbenden kostenfrei und wird auch über den Träger der Stadtmission hinaus anerkannt. Weiterbildungen sind ebenfalls Teil der ehrenamtlichen Tätigkeit. Interessierte für den Ausbildungskurs können sich an Iris Ciesielski, Leiterin der TelefonSeelsorge der Stadtmission Chemnitz unter folgenden Kontaktdaten wenden:

Glockenstraße 5-7
09130 Chemnitz
Telefon: 0371 4046434
E-Mail: ts@stadtmission-chemnitz.de

 

Grundsatz: Strikte Anonymität

Erreichbar ist die TelefonSeelsorge unter den deutschlandweit gültigen kostenfreien Rufnummern 0800-111-0-111 und 0800-111-0222. Ein Grundsatz bei Anrufen ist dabei die strikte Anonymität - keiner muss seine persönlichen Daten preisgeben, auch die Rufnummer des Telefons wird nicht angezeigt.