• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Westsachsen

Theaterchef wird Geschäftsführer der Kulturhauptstadt-GmbH

Kulturhauptstadt Gründung soll im März durch Stadtrat beschlossen werden

Nach einem "bisschen Störfeuer aus Bayern", wie es Oberbürgermeister Sven Schulze gestern in einem Pressegespräch nannte, sei die Stadt in den letzten Wochen in intensiven Gesprächen mit dem Freistaat Sachsen und der Bundesregierung gewesen. "Die Finanzzusagen für die Kulturhauptstadt liegen bereits vor", so Schulze. Gemeint ist damit ein Etat von rund 90 Millionen Euro für Chemnitz. 30 Millionen Euro davon sollen in Infrastrukturprojekte, wie die Stadt am Fluss, den Garagencampus und weitere öffentliche Plätze fließen. Rund 60 Millionen sind für die Umsetzung des Programms rund um das Jahr 2025 vorgesehen.

Generalintendant soll die GmbH aufbauen

Der nächste formale Schritt ist nun die Gründung einer GmbH, die eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt sein soll. Eine Vorlage dazu bekommt der Stadtrat in seiner Sitzung im März. In der Aufbauphase in diesem Jahr wird Christoph Dittrich, der Generalintendant der Theater Chemnitz, der Interimsgeschäftsführer dieser GmbH. Für ihn schließt sich damit ein Kreis, wie er sagt: "Ich hatte vor vielen Jahren die Ursprungsidee Kulturhauptstadt angebracht.

60 Arbeitsplätze sollen damit geschaffen werden"

Bis Ende des Jahres soll die GmbH ihren Betrieb aufnehmen und die wesentlichen der insgesamt etwa 60 Stellen sollen besetzt sein. Beaufsichtigt wird die GmbH von einem Aufsichtsrat, in dem Vertreter von Stadtrat, Verwaltung, Freistaat, Bund und Wirtschaft sitzen werden. Die Kernaufgabe bestehe in den nächsten Jahren darin, mindestens 80 Prozent der Pläne des Bidbooks in die Tat umzusetzen, so Ferenc Csák, Leiter des Kulturbetriebs.